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A-Jugend wieder auf Kurs

     Männliche A1-Jugend  

Die Junglöwen mussten nach der Niederlage am letzten Spieltag in der A-Jugendbundesliga zuhause antreten und bekamen eine gute Gelegenheit, die Scharte sofort wieder auszumerzen. Mit dem Tabellenvorletzten, der SG BBM Bietigheim, kam eine Mannschaft in die Stadthalle nach Östringen, die die Hoffnung bei den Anhängern der Kraichgauer bestärkte, dass das Ziel erreicht werden kann. In der ersten Halbzeit taten sich die Jungs aus der Talentschmiede des Deutschen Meisters allerdings sehr schwer und lagen nur 21:17 in Front. Doch eine Steigerung im zweiten Durchgang führte letztendlich doch zu einem deutlich 37:27-Erfolg.

Die Badener begannen recht forsch und gingen mit 2:0 in Führung, versäumten es aber noch weiter nachzulegen. Der Tabellenvorletzte, der bisher erst einen Punkt ergattern konnte, nutzte in den nächsten Angriffen individuelle Fehler der Gastgeber nicht nur zum Ausgleich, sondern ging selbst in Front. Spätestens ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich ein Kampfspiel, in dem die Kraichgauer häufig die Nase vorne hatten, aber durch einfache Fehler den Gästen zu weiteren Toren verhalfen.

Mitte der ersten Hälfte beim Stand von 9:8 nahm der Bietigheimer Coach seine erste Auszeit. Die Nordbadener arbeiteten zu diesem Zeitpunkt mit einem Vorgezogenen gegen den Rückraum der Gäste. Die Gelbhemden entwickelten in ihren Angriffen besonders Gefahr über Kreisläufer Lars Röller. Aber seine bis dahin erzielten vier Treffer verhalfen nur zu einem Vorsprung von 11:9. Die kampfstarken Württemberger ließen sich nicht abschütteln.

Während die Heimmannschaft in Unterzahl agieren musste, nahmen die Trainer Torhüter Adam Studentkowski vom Feld und schickten einen zweiten Kreisläufer auf die Platte. Spielmacher Jannis Schneibel brachte in Zusammenarbeit mit dem rechten Rückraumstrategen Luca Braun den Kreis dreimal in sehr gute Position, die zu zwei Treffer zum 15:11 führten. Wieder komplett traten erneut Fehler in der Deckung auf und die Spielgemeinschaft kam abermals in Tuchfühlung mit den Gelbhemden. 

Mit zwei schnellen Treffern in der letzten Minute zogen die Junglöwen bis zum Pausenpfiff auf 21:17 davon. Die 38 Tore in der ersten Hälfte sprechen eine eindeutige Sprache, wo auf beiden Seiten in der ersten Hälfte der Schuh drückte.

Umstellung nach dem Seitenwechsel 

Nach dem Wechsel stellten die Löwen auf eine 6:0 Deckung um, bekamen aber keine erhöhte Stabilität ins System, da Theo Surblys auf die Strafbank musste. Im Spiel nach vorne konnte Schneibel immer mehr die Kontrolle übernehmen und führte sein Team so, dass fast in jedem Angriff ein Treffer zu Buche stand. Obwohl Torhüter Studentkowski mit einigen erfolgreichen Paraden zur Stelle war, fielen immer noch zu viele Gegentore. Als Schneibel für zwei Minuten von der Platte geschickt wurde führte sein Team 27:21. Ihm folgte kurz danach auch sein Teamkollege Timo Zehrbach.

Die Blauen nutzten ihre Überzahl nicht optimal und verkürzten nur auf 29:24. Beim Spielstand von 31:25 zogen die Gäste zum zweiten Mal den grünen Karton. Mitte der zweiten Hälfte lagen die Gelbhemden immer noch mit sechs Toren in Front, produzierten aber in der Deckung immer noch Fehler, die zu vermeidbaren Gegentoren führten. Zehn Minuten vor dem Ende baute Schneibel den Vorsprung auf sieben Treffer aus. In der Schlussphase kehrte plötzlich auch die Sicherheit in der Deckung der Nordbadener ein, die ihre Ursache auch in der Unterstützung von Studentkowski hatte, der mit fünf Paraden in Folge weitere Tore der Gäste verhinderte.

Durch einen Siebenmeter baute Timo Zehrbach die Führung auf 26:27 aus. Mattes Meyer markierte mit einem schnellen Gegenstoß den Endstand von 37:17. In den letzten Minuten löste Lucas Zanki im Tor Studentkowski ab und führte sich mit drei erfolgreichen Paraden vorbildlich ein. Dank einer aggressiveren Deckungsarbeit bekamen die Junglöwen eine bessere Kontrolle über den Gegner und gewannen schließlich verdient.

Tobias Geiling von den Junglöwen zog nach dem Schlusspfiff Bilanz: „Wir haben in der ersten Halbzeit nach wie vor Probleme in der Defensive gehabt. Nachdem unsere 6:0-Deckung nicht gegriffen hat haben wir es mit einer Manndeckung gegen den linken Rückraum versucht, haben dabei aber auch wieder Fehler gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir das besser gelöst. Im Angriff haben wir immer wieder gute Lösungen gefunden, sind aber in der Deckung noch nicht soweit. Wir haben es vor allem in Hälfte zwei mit zunehmender Spielzeit geschafft, den Gegner in Zweikämpfe zu zwingen, die ihn viel Kraft gekostet haben. Im letzten Viertel hat Bieitgheim nur noch zwei Treffer erzielt.“ es

Spielstatistik 

Für die Junglöwen spielten:  Adam Studentkowski, Lucas Zanki  -  Benedikt Damm (2), Theo Surblys (2), Tim Olbrich (3), Timo Zehrbach (3/1), Luca Braun (3), Lukas Wichmann (5), Lars Röller (5),Luca Schmid, Nicholas Mohr (1), Jannis Schneibel (5), Matthes Meyer (7/1), Fabian Serwinski (1/1)

Für die SG spielten:  Lukas Reich, Marc Hille  -  Tobias Krems, Nikola Vlahovic (5), Jona Bader (3), Michael Maier, Robin Baumann (6), Felix Reisinger (3), Robin Stöhr, Johannes Milbich (5/4), Luka Vukotic (3),Felix Wiederhöft (2)

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