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DHB U20: Erster Überblick in Richtung EM

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Fast 30 Kandidaten in zwei Lehrgängen innerhalb von zwei Wochen: U20-Bundestrainer Martin Heuberger und sein Co-Trainer Klaus-Dieter Petersen haben sich wahrlich einen großen Überblick über den aktuellen Stand der Junioren-Nationalmannschaft verschaffen können. Jeweils drei Tage hatte er die zwei Gruppen in der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf zusammengezogen.

Mit Unterstützung von Athletik-Bundestrainer David Gröger wurde der aktuelle Stand der Athletik überprüft, zudem war beim ersten Lehrgang auch Männer-Bundestrainer Alfred Gislason zu Gast, um den Junioren-Nationalspeilern seine taktische Philosophie vorzustellen. Beim zweiten Lehrgang war dann Mattias Andersson aus dem DHB-Torhütertrainer-Kompetenzteam mit dabei.

Heuberger zog nach den Lehrgängen eine positive Bilanz: „Ich bin sehr froh, dass wir uns nach einem halben Jahr wieder treffen konnten, zuletzt hatten wir uns im März gesehen. Wir konnten schauen, wie sich die Jungs in dieser Zeit entwickelt haben. Und das sieht bei allen sehr gut aus.“

Nächster Lehrgang bereits Anfang November

Auch die erstmals nominierten Spieler hätten sich gut eingebracht: „Wir haben in diesem Jahrgang wirklich eine tolle Breite mit vielen hochtalentierten Spielern. Diese Breite wollen wir natürlich bei der EM im Januar in die Waagschale werfen“, sagte der U20-Bundestrainer mit Blick auf das Turnier vom 7. bis 21. Januar im kroatischen Porec. In der Vorrundengruppe D trifft die deutsche Mannschaft auf Dänemark, Ungarn und Israel. Ursprünglich hätte das Turnier ab den 2. Juli in Österreich und Südtirol über die Bühne gehen sollen, war aber aufgrund der aktuellen Situation auf das nächste Jahr verschoben worden.

Bei den Lehrgängen in Warendorf stand neben der individuellen Entwicklung auch die erste taktische Vorbereitung mit Blick auf die EM auf dem Programm, zum Beispiel mit vielen Kleingruppenübungen. Eigentlich hätte die U20 im November ein Vier-Länder-Turnier in Bordeaux absolvieren sollen, dieses wurde jedoch wegen der Pandemie angesagt. Stattdessen gibt es vom 2. bis 5. November einen Lehrgang in Lauterbach, für den Heuberger seinen Kader bereits nominiert hat (siehe unten).

Für die finale Vorbereitung auf die EM hofft Heuberger nun „auf das ein oder andere Testspiel“. Nach den Eindrücken von Warendorf ist der Schwarzwälder optimistisch, was das Abschneiden bei der EM betrifft: „Durch die Masse und Klasse in unserem Kader sollten wir vorne mitspielen können. Die Ausgangslage durch Corona ist für alle gleich. Nun warten wir erst einmal die endgültige EHF-Entscheidung ab, ob die EM gespielt wird.“

Kader für den nächsten U20-Lehrgang in Lautenbach vom 2. bis 5. November

Philipp Ahouansou (Rhein-Neckar Löwen), Torben Matzken (TuS Ferndorf), Johannes Jepsen (TuS N-Lübbecke), Ian Weber (TV Hüttenberg), Veit Mävers (TSV Hannover-Burgdorf), Fynn Gonschor (VfL Bad Schwartau), Lukas Diedrich (TUSEM Essen), Tom Bergner (Bergischer HC ), Merlin Fuß (TV Hüttenberg), Axel Goller (Frisch Auf Göppingen), Pierre Busch (TV Großwallstadt), Martin Hanne (TSV Hannover-Burgdorf), Christos Erifopoulos (FA Göppingen/TV Plochingen), Nils Röller (TuS Dansenberg), Luis Foege (TVB Stuttgart), Miro Schluroff (Füchse Berlin), Theo Bürgin (VfL Eintracht Hagen), Sven Ehrig (THW Kiel).

Reserve: Benedikt Damm (Rhein-Neckar-Löwen/TSG Friesenheim), Paul Schikora (HSC 2000 Coburg), Yannik Danneberg (Dessau-Rosslauer HV 06), Lars Meereis (TSV Altenholz), Alexander Reimann (TBV Lemgo), Alexander Pfeifer (TV Großwallstadt), Yessine Meddeb (TSG Friesenheim/HSG Oftersheim), Jan Jochens (VfL Potsdam).

Quelle: DHB.de

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