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Einheitliche Darstellung bei den Rhein-Neckar Löwen

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Profibereich und Unterbau agieren mit gleichem Namen und Logo. Die Erfolgsgeschichte der Rhein-Neckar Löwen feiert in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum. Im Jahr 2007 wurde das Bundesliga-Team der SG Kronau/Östringen offiziell in Rhein-Neckar Löwen umbenannt, mit dem Europapokalsieg 2013 und zuletzt zwei Deutschen Meisterschaften 2016 und 2017 haben sich die Badener dabei eindrucksvoll in den vergangenen zehn Jahren als Spitzenclub etabliert.

Während die Bundesligamannschaft seit nunmehr zehn Jahren als Rhein-Neckar Löwen an den Start geht, liefen bis zuletzt alle anderen Teams noch unter dem Namen SG Kronau/Östringen auf, die Spielgemeinschaft entstand im Jahr 2002 aus der Fusion der Handballhochburgen TSG Kronau und TSV Baden Östringen und stand zuletzt durch die Deutsche Vizemeisterschaft der B-Jugend im bundesweiten Fokus. Ab der kommenden Saison werden auch alle Mannschaften des Unterbaus als Rhein-Neckar Löwen am Spielbetrieb teilnehmen.

„Die Marke Rhein-Neckar Löwen ist über die Landesgrenzen hinaus für Spitzenhandball und erstklassige Nachwuchsförderung bekannt. Über 50 Spieler, die bei uns ausgebildet wurden, spielen mittlerweile in den drei höchsten Spielklassen Deutschlands. Unsere Profis wie auch unsere Nachwuchsspieler und viele Kinder sind stolz darauf, bei den Rhein-Neckar Löwen zu spielen. Wir sind überzeugt, dass solch ein einheitlicher Auftritt gerade für das jüngere Publikum eine große Strahlkraft hat.“, erklärt Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann. Bereits heute treffen sich Profis und Jugendspieler regelmäßig in der Trainingshalle, die auch Bestandteil des Nachwuchsleistungszentrums in Kronau ist.

In den Stammvereinen wurde diese Maßnahme intensiv diskutiert. Ausgangslage ist die bestehende Vereinbarung über die Spielgemeinschaft, die ohnehin den Namen „Rhein-Neckar Löwen SG Kronau/Östringen“ beinhaltet und vorsieht. Aufgrund vergangener Absprachen starteten die Profis seither mit Rhein-Neckar Löwen und der Unterbau mit SG Kronau/Östringen, wobei die Amateurmannschaften sich schon seit langer Zeit „Junglöwen“ rufen.  Diese Wahrnehmung wird nun auch in die öffentliche Darstellung übernommen. „Damit vereinen wir uns noch mehr und bilden aus Vereinssicht auch in der öffentlichen Wahrnehmung über die Region hinaus den Unterbau für unsere Rhein-Neckar Löwen. Andererseits profitieren wir von Vorteilen wie zum Beispiel vom Besuch der Profis beim Tag der Junglöwen in Kronau oder dem gemeinsamen Fanfest am 4. August in Östringen“, bewerten die beiden SG-Präsidenten Karlheinz Just und Sebastian Geider die Neuerung als durchweg positiv und fügen an: „Wir schaffen damit die Grundlagen für die Zukunft und freuen uns auf die noch engere Zusammenarbeit mit dem Profibereich.“

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