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Junglöwen geben in Leipzig das Heft aus der Hand

     Männliche A1-Jugend  

Viel vorgenommen hatten sich die A-Jugendlichen der Rhein-Neckar Löwen für den Auftritt beim SC DHfK Leipzig. Und am Ende müssen die Badener die Gründe für die knappe 27:28 (14:14)-Niederlage in der Meisterrunde der Jugendbundesliga bei sich selbst suchen. Es blieb die Erkenntnis, eine starke erste Halbzeit geboten zu haben, wobei danach die Leistung unerklärlich nachließ.

Erfolgreichste Löwen-Werfer waren Stefan Neagu (9/5), Veith Schlafmann (7) und Lennart Cotic (6). Überragender Schütze bei den Gastgeber war Niklas Reißmann mit elf Toren. Nach dem Auftritt in Sachsen folgt das letzte Heimspiel am 15. März gegen Bayer Dormagen. Danach geht es in Flensburg, Hamburg und Pforzheim noch drei Mal auswärts ran.

Spiel wendet sich nach dem Seitenwechsel

Weit überwiegend lagen die Junglöwen im ersten Durchgang vorne. Angetrieben durch Neagu, Schlafmann und Cotic machten die Gäste einen zwischenzeitlichen 7:9-Rückstand ((14.) mit einem 4:0-Lauf wett. Mit 11:9 führte die Haase-Sieben dann ab der 19. Minute. Den Rückstand kurz vor der Pause machte Maximilian Hejny zum 14:14-Ausgleich wett.

In der 35. Minute lagen die Junglöwen wieder mit zwei Treffern in Front. Doch die 18:16-Führung löste bei den Hausherren je zwei Tore von Reißmann und Schelenz aus. Das war der Knack- und Wendepunkt in einer Partie, die von den Löwen just in diesen Momenten aus den Händen gegeben wurde.

Leipzig blieb fortan in Front und steuerte auf den Heimsieg zu. Als es knapp drei Minuten vor Spielende 28:24 für den SC DHfK stand, konnten die Gäste mit drei Treffern in Serie nochmals bis auf ein Tor herankommen.

Trainerstimme

Daniel Haase (Rhein-Neckar Löwen)

„Das war die dritte Auswärtsniederlage mit einem Tor Unterschied. Ein Mal haben wir in Dormagen mit einem Tor gewonnen. Da sieht man wie eng es in der Liga zugeht. Bei den drei Niederlagen in Magdeburg, Melsungen und jetzt in Leipzig hatten wir immer bis zur 40. Minute geführt und uns bis dahin an den Matchplan gehalten. Das müssen wir besprechen, wie wir das bis zur 60. Minute durchziehen können. Im Kampf um den vierten Platz sind wir jetzt etwas ins Hintertreffen geraten. Mein Wunsch ist es, dass jeder – und da schließe ich mich ein – die Fehler bei sich selbst sucht und abstellt. Positiv aufbauen können wir auf der ersten Halbzeit, in der wir eine gute Leistung gezeigt haben.“

Spielstatistik

SC DHfK Leipzig – Rhein-Neckar Löwen 28:27 (14:14)

SC: Löhne, Seidemann – Pfeiffer (2), Häcker (4), Seifert, Bayer, Schelenz (6), Eckart (3), Saleh, Hanemann, Reißmann (12/1), Kock (1), Rathey. Trainer: Albrecht.
RNL: Späth, Röhling – Herbel (2), Timmermeister, Hejny (3), König, Neagu (9/5), Albrecht, Burkard, Roth, Büttel, Schlafmann (7), Cotic (6). Trainer: Haase.
Schiedsrichter: Gimmler / Rips
Zuschauer: 80 (Sporthalle Sportoberschule)
Siebenmeter: 2/1:5/5
Zeitstrafen: 6:2 Minuten

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Die Tore von Veith Schlafmann waren wertvoll, dennoch reichte es den Junglöwen nicht zum Sieg - Foto: RNL/Roth