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Jugendbundesliga-Trainer Daniel Haase im Interview

     Männliche A1-Jugend  

Daniel Haase ist seit 2018 bei den Rhein-Neckar Löwen tätig und in der Hauptverantwortung für die A-Jugend tätig. Der 37-jährige A-Lizenzinhaber war zuvor sehr erfolgreich beim TUSEM Essen aktiv. In seinem ersten Junglöwen-Jahr führte er die A-Jugend zur Deutschen Vizemeisterschaft. In der aufgrund Corona vorzeitig beendeten aktuellen Saison feierten die Junglöwen den Sieg in der Süd-Gruppe der Bundesliga, ehe es erstmals in die neu geschaffene bundesweite Meisterrunde ging.

Wie laufen die Planungen für die kommende Spielzeit 2020/21? 

Daniel Haase: Die Planungen sind selbstverständlich bereits abgeschlossen, unser Kader aus dem Jahrgang 2002/03 steht. Wir bauen auf der Nachwuchsarbeit der letzten Jahre weiter auf, somit wird es keine großartigen Veränderungen geben.

Wie groß fällt der Umbruch im Kader aus?

Haase: Es gibt Abgänge, die altersmäßig in den Erwachsenenbereich des Drittligateams oder wie Philipp Ahouansou in den Profibereich der Löwen wechseln. Dazu wechseln Spieler auch extern zu anderen Vereinen und suchen dort die Herausforderung in hohen Ligen. Aus der B-Jugend kommen zehn bis zwölf Akteure des Jahrgangs 2003. Alle Spieler waren letzte Saison schon unter meinen Fittichen, da ich auch die B-Jugend trainiert hatte. Externe Neuzugänge sind derzeit nicht geplant. Wir sind sehr breit und individuell sehr gut aufgestellt. 

Wie ist aktuell die Lage bezüglich des Trainingsbetrieb für die A-Jugend?

Haase: Ich drück es mal so aus: Es ist Land in Sicht. Mit Beginn des Schulbetriebes haben wir auch das Training gestartet. Natürlich aufgrund den Corona-Rahmenbedingungen in Kleingruppen, mit Abstand und mit viel individuellem Aspekten. Wichtig für Athletikcoach Florian Schulz und mich ist die körperliche Fitness. Die Jungs haben in den letzten Monaten eigenständig gut gearbeitet. Jetzt bereiten wir sie darauf vor, wieder aufs Handballfeld zu kommen. Gut ist es, dass wir in den Sommerferien durchtrainieren und dann hoffentlich auch durchstarten können.

Was wäre Dein Wunsch - auch mit Blick auf die Corona-Lage - für die kommende Spielzeit in der Jugendbundesliga?

Haase: Ich gehe die Sache sehr positiv an und erwarte einen normalen Verlauf für die Vorrunde und anschließende Meisterrunde. Sollte es eine zweite Corona-Welle geben, müssen wir natürlich darauf reagieren. Aber ich bin kein Freund davon, irgendwelche Szenarien aufzubauen, sondern blicke optimistisch in die Zukunft.

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Immer mit vollem Engagement im Einsatz: Daniel Haase