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Löwen binden Talent Späth langfristig

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Die Rhein-Neckar Löwen haben einen ihrer Senkrechtstarter der laufenden Saison langfristig an sich gebunden. Nachwuchstorhüter David Späth wird auch in den kommenden drei Jahren das Trikot des Handball-Bundesligisten tragen und rückt in Zukunft als dritter Torhüter in den Profikader auf. Zudem bleibt Späth Stammtorhüter in der 2. Mannschaft der Badener in der 3. Liga.

Der 18-Jährige hatte das große Verletzungspech der Löwen auf der Torhüterposition in der laufenden Saison genutzt und bei seinen bisherigen Einsätzen mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. „David hat bei seinen Einsätzen in der Bundesliga und im Europapokal gezeigt, was für ein großes Potenzial er hat. Wir wollen ihm in den kommenden Jahren die Möglichkeit geben, sich bei uns ohne Druck weiter zu entwickeln, und sehen in ihm wieder einen Spieler aus unserem Nachwuchs, der es langfristig in die Bundesliga schaffen kann“, so Oliver Roggisch, Sportlicher Leiter der Löwen.

„Verletzungspech war mein Glück“

„Das große Verletzungspech der Löwen-Torhüter in dieser Saison war mein Glück. Ich bedanke mich bei den Verantwortlichen, dass sie mir in dieser schwierigen Phase das Vertrauen geschenkt haben und auch in Zukunft weiter auf mich setzen. Mit Andreas Palicka und Mikael Appelgren habe ich das große Glück, mit zwei der besten Torhüter der Welt trainieren zu dürfen. Ich möchte von beiden so viel lernen wie möglich, und wenn ich die Chance zu Einsätzen im Profikader bekomme, möchte ich auch meinen Teil zum Erfolg des Teams beisteuern. Es macht mich sehr stolz, diese Möglichkeit bei den Löwen neben den regelmäßigen Einsätzen in der 3. Liga zu bekommen“, so Späth, der 2018 vom TuS Dansenberg ins Internat des Bundesligisten nach Kronau gewechselt war.

Späths Talent haben auch die Nachwuchs-Bundestrainer des Deutschen Handball-Bundes erkannt und ihn wiederholt zu Lehrgängen eingeladen. Das Handballspielen gelernt hat der junge Mann in der Westpfalz bei der TSG Kaiserslautern. Später wechselte er über den TV 03 Ramstein und TuS 04 Dansenberg zu den Löwen, nachdem er bereits in der Rheinland-Pfalz-Auswahl und bei DHB-Sichtungen auf sich aufmerksam gemacht hatte. Bemerkenswert, wie der Junge mit den ersten Erfolgen in Bundesliga und Euro League umgeht, findet Klaus Gärtner, der als Co-Trainer bei den Profis insbesondere für die Torhüter zuständig ist. Der langjährige Jugendtrainer, der unfassbar viel Erfahrung mit Nachwuchshandballern gesammelt hat, sieht David Späth auf einem sehr guten Weg, um als Sportler, aber auch als Mensch in die Rolle eines Top-Torhüters hineinzuwachsen: Dies alles sind die Gründe, aus denen die Löwen ein weiteres Talent langfristig binden.

Podcast der Löwen

In der aktuellen Ausgabe sind David Späth und Daniel Haase zu Gast

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Bleibt ein Löwe: David Späth - Fotos: RNL
David Späth mit Geschäftsführerin Jennifer Kettemann
Ratgeber für den Youngster: Andreas Palicka