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Löwen vor stimmungsvoller Rückkehr in die SAP Arena

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Am 20. Dezember 2018 verabschiedeten sich die Rhein-Neckar Löwen mit einem Bundesliga-Sieg über den TVB Stuttgart von ihren Fans in der SAP Arena. Wenn am Mittwochabend Vardar Skopje in das Löwen-Wohnzimmer kommt, werden 47 Tage vergangen sein seit dem letzten Heimspiel.

Entsprechend groß ist die Vorfreude bei Mannschaft und Fans. Karten für das wichtige Champions-League-Duell mit dem Titelträger von 2017 gibt es unter anderem noch online.

Es ist der 11. Spieltag der Vorrundengruppe A – und es könnte ein wegweisender werden. Mit den Löwen und Skopje treffen der Tabellendritte (12 Punkte) und der Zweite (13 Punkte) aufeinander.  Zudem empfängt der Vierte Veszprém (12 Punkte) Tabellenführer Barcelona (18 Punkte), der Fünfte Kielce (12 Punkte) muss in Kristianstad ran, wo man mit Ljubomir Vranjes am Donnerstag einen äußerst prominenten neuen Trainer begrüßte. Der Vierkampf um Platz zwei zwischen Löwen, Skopje, Veszprém und Kielce wird also in dieser Woche weiter an Fahrt aufnehmen. Und die Badener sind gewillt, sich in diesem Rennen bestmöglich zu platzieren.

Beste Laune beim Weltmeister-Trainer

Als Weltmeister-Trainer Nikolaj Jacobsen seine Jungs am Donnerstag in der Trainingshalle zurück in Kronau begrüßte, war die Laune bestens: Erst vor ein paar Tagen hatte der Däne seine Landsleute zum ersten WM-Titel überhaupt geführt – und das im eigenen Land. Nun wünschen sich alle Fans der Rhein-Neckar Löwen, dass Niko diesen Schwung mit in die kommenden Aufgaben in Bundesliga und Champions League nimmt. Zumal mit Mads Mensah ein weiterer Weltmeister auf dem Feld stehen wird.

Ob dies auch für Steffen Fäth und Gudjon Valur Sigurdsson gilt, bleibt abzuwarten. Fäth leidet an einer Hüftverletzung, die er sich im Laufe des WM-Turniers zugezogen hat. Sigurdsson hatte wegen seiner anscheinend hartnäckigen Kniebeschwerden schon auf die komplette WM verzichten müssen. Jesper Nielsen hatte ebenfalls aus dem Turnier aussteigen müssen, ihn plagten Leistenprobleme. Während Nielsen wieder einsatzfähig ist, deuten die Zeichen beim Duo Fäth/Sigurdsson auf Ausfall. Entsprechend werden Mads Mensah und Filip Taleski im linken Rückraum sowie Jerry Tollbring auf links Außen gefordert sein. Alle drei haben eine solide Weltmeisterschaft hinter sich und wollen sich jetzt wieder mit den Löwen beweisen.

Ein Pfälzer im mazedonischen Rückraum

Auch Skopje hat einige WM-Fahrer in seinen Reihen, allen voran den überragenden russischen Linksaußen Timur Dibirov. Ebenfalls überzeugen konnte Igor Karacic als Spielmacher bei den starken Kroaten. Neu im Vardar-Team ist ein alter Bekannter, den die Löwen-Fans sowohl aus der Bundesliga, als auch aus der direkten Nachbarschaft kennen. Der gebürtige Ludwigshafener Christian Dissinger wechselte während der Hinrunde aus Kiel nach Skopje, fühlt sich nach eigenem Bekunden dort mittlerweile richtig wohl – und will bei seiner Rückkehr in die Heimat sicherlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Bei Skopje reiht sich Dissinger in die Riege der Rückraumriesen ein, passt mit seinen 2,02 Metern Körpergröße perfekt zu den hünenhaften Halben Dainis Kristopans und Vuko Borozan. Klar ist: Auf die Löwen kommt gleich im ersten Spiel nach der Winterpause eine ausgewachsene Herausforderung zu. Sowohl körperlich, als auch spieltaktisch. Gegen die Monster im Rückraum werden sich die Löwen-Verteidiger immer wieder gegenseitig helfen müssen, wird es auf clevere Entscheidungen und flinke Beine ankommen. Wollen die Löwen wirklich den zweiten Platz in der Gruppe angreifen, ist ein Sieg gegen Vardar schon fast Pflicht.

Heißblütige Vardar-Fans

Auf den Rängen erwartet die Fans ein stimmungsvoller Abend. Vardar-Anhänger sind heißblütig. Es wird, so viel steht fest, richtig laut am Mittwochabend. In Mazedonien sind Handball-Fans genauso enthusiastisch und fanatisch wie beim Fußball die Ultras. So wird das Duell Rhein-Neckar Löwen gegen Vardar Skopje nicht nur auf dem Feld, sondern auch auf der Tribüne mit hoher Wahrscheinlichkeit eine hitzige Sache. Genau das Richtige für den Neustart der Löwen in die Saison 2018/19.

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