Skip to main content

Sieben Junglöwen bei Sichtung in Heidelberg

     Verein  

Der Deutsche Handballbund (DHB) baut derzeit seine jüngsten Nationalmannschaften auf. Alle DHB-Trainer sowie Trainer der Landesverbände und aus den HBL-Leistungszentren befinden sich mitten drin im Sichtungsverfahren für die weibliche U16 und die männliche U17. Darunter auch sieben Spieler aus der Talentschmiede der Rhein-Neckar Löwen.

Für das Team Baden dabei sind Robert Kraß, Felix Rothardt, Niklas Michalski, Lion Zacharias, Hannes Weindl und Mats Grupe; für Württemberg Luk Bartsch. Von Donnerstag bis Sonntag sind die Löwen-Akteure im Olympiastützpunkt Heidelberg gefordert, sich für die Nationalmannschaften der Jahrgänge 2002 und 2003 zu empfehlen.

Nach Abschluss der Sichtungen legen sich dann die DHB-Trainer um Jochen Beppler, Chef-Bundestrainer Nachwuchs, sowie Talentcoach Carsten Klavehn auf jeweils 36 Jungen und Mädchen (jeweils rund 18 aus dem Süden und 18 aus dem Norden) fest, die bereits Ende März zu den ersten gemeinsamen Lehrgängen eingeladen werden.

Beppler: Aus den Talenten eines Jahrgangs Nationalspieler formen

„Unsere ersten Jahrgänge, bei denen wir das neue Sichtungs-System angewandt haben, waren die Jungen und Mädchen der Jahrgänge 2000/2001. Die Jungs gewannen später das European Youth Olympic Festival, die Mädels wurden U17-Europameister. Diese Erfolge bestärken uns natürlich, an dem eingeschlagenen Weg festzuhalten. Darüber hinaus sind wir ständig bestrebt, unsere Kriterien zu überarbeiten und zu verfeinern“, sagt Beppler: „Dafür setzen wir uns natürlich immer mit den Anforderungen der A-Mannschaften auseinandersetzen, denn unser großes Ziel ist es, aus den Talenten eines Jahrgangs A-Nationalspielerinnen und Nationalspieler zu formen.“ Dabei legt der DHB größten Wert auf die Transparenz aller Kriterien und Ergebnisse der Sichtungen.

Im ersten gemeinsamen Lehrgang steht dann auch sportmedizinisches Screening zur Verletzungsprophylaxe an, speziell, was präventive Übungen für Kniegelenk, Sprunggelenk und Schulter betrifft. Beppler: „Bevor die Talente den Einstieg in den Leistungssport absolvieren, wollen wir das Verletzungsrisiko dadurch minimieren, dass jeder individuell ermittelte Übungen bekommt, um seine Verletzungsrisiken zu minimieren.“

Zurück