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Die Jugend der Rhein-Neckar Löwen
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C1 spielt trotz der Verletzungsmisere
ein tolles Turnier

10. Januar 2026

Beim Sauerland-Cup in Menden, einem der wichtigsten C-Jugend-Turniere in Deutschland, schlagen sich die Junglöwen ...

Beim Sauerland-Cup in Menden, einem der wichtigsten C-Jugend-Turniere in Deutschland, schlagen sich die Junglöwen am ersten Wochenende des neuen Jahres hervorragend. Erst im Viertelfinale ist Schluss gegen den späteren Turniersieger SC Magdeburg.

Mit einer kleinen Truppe (3 Torhüter und 9 Feldspieler) reisten die Trainer Markus Baumann und Tobi Knaus ins verschneite Menden zum Rosier-Junior-Sauerland-Cup, dem Stelldichein der ganz Großen aus der Handballzunft, vor allem aus den nördlichen Bundesländern.

Tag 1 – Gruppenphase

In der Gruppe D hatte man es am Samstag mit dem Nachwuchs aus Melsungen (Zweiter der Regionalliga Hessen), HBV Jena (ungeschlagener Tabellenführer der Regionalliga Thüringen), MTV Lübeck (Zweiter der Regionalliga Nord) und dem TSV Bayer Dormagen (Tabellenführer der Regionalliga Nordrhein) zu tun.

Im ersten Spiel gegen Jena legten die Junglöwen einen klassischen Fehlstart hin. Gegen robuste Gegner hielt man das Match bis zur 13. Minute offen, dann schlichen sich aber vermehrt technische Fehler ein, und Jena zog Tor um Tor davon. Endstand: 12:16.

Vor dem zweiten Spiel stand die Baumanntruppe damit sofort unter Druck, denn ein Sieg gegen Lübeck war nun Pflicht, wollte man im Rennen um eine gute Ausgangsposition für die Zwischenrunde bleiben.

Und die Junglöwen schafften die erhoffte Steigerung, spielten nun kompakter in der Abwehr und erzielten viele Tore über den Kreis. Endstand: 14:10.

Im Anschluss folgte das wichtige Spiel gegen die MT Talents aus Melsungen. Die Melsunger hatten zuvor den Gruppenfavoriten aus Dormagen mit 19:7 deklassiert und somit die Gruppentabelle gehörig durcheinandergewirbelt.

Doch unsere U15 konnte an die gute Form vom Spiel davor anknüpfen, spielte sich früh eine hohe Führung heraus und machte es am Ende dann doch wieder unnötig spannend: 15:13-Sieg.

Am Ende eines langen Tages kam es somit zum Showdown um den Gruppensieg gegen Dormagen. Die Anfangsphase verlief noch ausgeglichen, dann zog Dormagen auf 11:6 davon. Bei den Junglöwen schwanden nun langsam die Kräfte. Die U15 bäumte sich zwar nochmal auf, schaffte auch den Anschluss, konnte die knappe 14:15-Niederlage aber nicht mehr verhindern.

Damit schloss man die Gruppenphase auf Platz drei hinter Dormagen und Melsungen ab.

Tag 2 – Zwischenrunde und Finalspiele

Für die Zwischenrunde am Sonntagvormittag in Vierergruppen bedeutete das, dass man mit den Füchsen Berlin, der HTS/BW96 (aus Hamburg) und Melsungen eine Gruppe bildete, wobei die Punkte aus dem Spiel gegen Melsungen mitgenommen wurden.

Durch den Punktevorteil gegen Melsungen war somit gleich das erste Spiel am Sonntagmorgen gegen HTS/BW96 ein Matchball für das Erreichen des Viertelfinals, den die C1 nach anfänglichen Problemen gegen die offene Deckung der Gegner letztlich souverän nutzen konnte. Durch den 19:13-Sieg war das Erreichen des Viertelfinals gesichert.

Im letzten Spiel der Zwischenrunde ging es nun gegen die Füchse aus Berlin, die ihre Vorrundengruppe klar dominiert hatten. In dieser Begegnung merkte man, dass die Kräfte aufgrund der dünnen Personaldecke nun endgültig schwanden. Man hatte mit Tino Paljar und Fabian Isenmann aus der C2 zwar den Kader für den Sonntag noch aufgestockt, aber gegen starke Berliner konnte ein 12:10-Vorsprung nicht ins Ziel gerettet werden. Am Ende hieß es 14:19 für Berlin.

Platz zwei in der Zwischenrunde bedeutete das schwerste Los fürs Viertelfinale: den Turnierfavoriten SC Magdeburg.

Und dieses Viertelfinale verlief richtig bitter für die Junglöwen. Bei Magdeburg fand jeder Wurf ins Tor, bei unseren Jungs dauerte es bis zur 8. Minute, ehe das erste Tor zum 1:7 fiel. Magdeburg blieb in allen Belangen überlegen und brachte den Sieg locker mit 23:8 nach Hause.

Magdeburg gewann anschließend das Halbfinale gegen Berlin und schließlich auch das Finale gegen Dormagen und wurde verdient Sieger des diesjährigen Sauerland-Cups.

Fazit

Für die Junglöwen lässt sich das Turnier zusammenfassen: Bis auf die vermeidbare Niederlage zu Beginn gegen Jena spielte die U15 ein sehr gutes Turnier, vor allem angesichts der dünnen Personaldecke. Gegen die nationalen Schwergewichte aus Magdeburg, Berlin und auch Dormagen fehlte qualitativ noch ein ganzes Stück, aber insgesamt kann die Mannschaft zufrieden sein.

Sie bewies unter widrigen Umständen eine tolle Moral und verlor außer dem Auftaktspiel nur gegen die beiden Finalisten und einen Halbfinalisten. Die Trainer äußerten sich nach dem Turnier zufrieden mit der Leistung ihrer Schützlinge und hoffen, dass sich die positive Entwicklung weiter fortsetzt.

Mit in Menden dabei waren:Lasse Ferber, Leon Seibold, Lennard Bender – Maximilian Hofmann (25/1), Alexander Meier (20), Finn Haßlöcher (15), Fabian Hofmann (11), Daniel Dimitrov (6), Tino Paljar (5), Ilja Isajkin (4), Gabriel Kliems (4), Ludwig Dier (3), Max Leiblein (2), Fabian Isenmann

Trainer: Markus Baumann, Tobias Knaus

Foto: Jan Haßlöcher

 

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