
U19-Junglöwen bestehen Härtetest in Göppingen
15. Februar 2026
Die Junglöwen gewinnen ein intensives Auswärtsspiel bei Frisch Auf Göppingen und sammeln wichtige Punkte im engen Rennen um Platz vier der Jugendbundesliga.

Die U19 der Rhein-Neckar Löwen hat sich am Samstag in der EWS-Arena mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung durchgesetzt und ein hart umkämpftes Auswärtsspiel für sich entschieden. Gegen eine defensiv sehr gut eingestellte Göppinger Mannschaft musste das Team von Trainer Martin Berger über die gesamte Spielzeit hinweg arbeiten, behielt am Ende jedoch die Nerven.
„Wir gewinnen ein sehr hartes Auswärtsspiel bei Göppingen und man hat gemerkt, dass die Mannschaft von Tobi Hafner gerade in der Abwehr bestens auf uns eingestellt war“, ordnete U19-Coach Martin Berger die Partie ein. „Sie konnten uns viele Bälle klauen, und wir sind dadurch lange nicht richtig in Schwung gekommen.“
Schwierige erste Halbzeit für die Junglöwen
Die Junglöwen fanden zunächst nur schwer ins Spiel. Zwar erarbeiteten sich die Löwen zwischenzeitlich eine kleine Führung, gaben diese jedoch durch einen Göppinger Lauf wieder aus der Hand. „Wir hatten eine kleine Führung, die wir wieder abgegeben haben. Da hat man die Qualität von Göppingen deutlich gespürt“, so Berger.
Zusätzlich erschwert wurde die Situation durch personelle Rückschläge. Nach einer Roten Karte gegen Ádám Vincent Jòzsa sowie einer weiteren Zeitstrafe gegen Jan Day kurz vor der Pause gingen die Junglöwen mit einem knappen Rückstand und doppelter Unterzahl in die Kabine.
Anpassungen greifen nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel zeigte die Mannschaft jedoch eine starke Reaktion. „Da muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Sie haben den Matchplan für die zweite Halbzeit sehr gut umgesetzt“, erklärte Berger. Vor allem defensiv stabilisierten sich die Löwen deutlich. Die Blockarbeit funktionierte nun besser, wodurch die gefährlichen Göppinger Rückraumspieler immer wieder gestoppt werden konnten.
Auch im Angriff fand das Team zunehmend Lösungen über das Kollektiv. „Wir haben im Angriff über ein gutes Miteinander Lösungen gefunden. Jeder konnte seine Tore machen“, sagte Berger. Besonders Jan Day setzte dabei wichtige Akzente und erzielte in entscheidenden Momenten Treffer zur Führung.
Hektische Schlussphase – Löwen behalten die Kontrolle
In der Schlussphase stellte Göppingen auf das Spiel sieben gegen sechs um und erhöhte nochmals den Druck. Die Partie wurde hektischer, doch die Junglöwen behielten die Übersicht. „Thomas Jendrsczok hält in der zweiten Halbzeit viele wichtige Bälle und gibt uns Sicherheit“, lobte Berger seinen Torhüter, der zudem selbst einen Treffer erzielte.
Am Ende brachten die Löwen den Vorsprung über die Zeit und feierten einen verdienten Auswärtssieg. „Wir sind sehr froh über diese zwei Punkte“, so Berger abschließend. Mit dem Erfolg bleiben die Junglöwen im Rennen um die vorderen Tabellenplätze und nehmen wichtigen Schwung in die kommenden Aufgaben mit.
Weiter geht es für die U19 nach dem Auswärtsspiel am kommenden Mittwoch (19 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die JSG Balingen-Weilstetten in der Trainingshalle Kronau.
Frisch Auf Göppingen – Rhein-Neckar Löwen 27:29 (16:15)
Frisch Auf Göppingen: Marvin Thurow, Titus Lewe (1) – Johannes Reinelt (5), Mats Kiener, Samuel Latka, Jonas Frey, Niklas Herberger (3), Linus Blind (1), Linus Gnädinger, Elias Proksch (3), Lenny Schwenk (5/1), Henry Allgaier (2), Noah Schöne, Tony Abele (6), Micha Lang (1), Luca Mangold.
Trainer: Tobias Hafner
Rhein-Neckar Löwen: Thomas Jendrsczok (1), Luca Zapp, Dario Bennefeld – Can Akkoc (2), Tarik Cem Graf (2), Matej Alexander Simicic (5), Noah Oremek (3), Darian Mollov (1), Jan Day (7/2), Frederik Daniel Breithaupt, Matteo Kalvelage (1), Lars Knaus, Ádàm Vincent Jòzsa (2), Julian Steinert (1), Tim Löhr (2), Julian Baumhauer (2).
Trainer: Martin Berger
Schiedsrichter: Georgios Dalampakis / Levin Wanders
Zuschauer: 120 (EWS-Arena Göppingen)
Siebenmeter: FAG 1/1 – RNL 2/2
Zeitstrafen: FAG 1×2 Min. – RNL 3×2 Min. + Disq. (Jòzsa, 29.)
Spielfilm: 1:0, 3:4, 5:5, 8:10, 13:11, 15:13, 16:15 (Hz.), 18:20, 18:22, 21:24, 24:25, 24:27, 25:29, 27:29.
Bildergalerie
Fotos: Marijan Šimičić






















