
Löwen II unterliegen in Heilbronn
25. Januar 2026
Die Rhein-Neckar Löwen II haben im Drittliga-Auswärtsspiel beim TSB
Heilbronn-Horkheim eine deutliche 27:36-Niederlage hinnehmen müssen.

In der Stauwehrhalle gerieten die Junglöwen früh ins Hintertreffen und fanden gegen einen entschlossen auftretenden Gastgeber über weite Strecken kein Mittel. Nach einer 11:20-Hypothek zur Pause gelang es der Mannschaft von Trainer Holger Löhr zwar, das Spiel im zweiten Durchgang ausgeglichener zu gestalten, der Rückstand war jedoch nicht mehr aufzuholen.
Löwen früh im Hintertreffen
Die Partie begann ausgeglichen, doch Heilbronn-Horkheim übernahm zunehmend die Kontrolle. Während die Löwen zunächst noch in Führung gingen, kippte das Spiel nach der Anfangsphase deutlich zugunsten der Gastgeber. Der TSB nutzte Ballverluste und fehlende Abstimmung im Rückzug konsequent aus und setzte sich Tor um Tor ab. Nach rund 15 Minuten war der Rückstand bereits auf fünf Treffer angewachsen. Auch eine Auszeit brachte zunächst keine Stabilität. Heilbronn dominierte die erste Hälfte, spielte mit viel Tempo und Durchschlagskraft und ging mit einer klaren 20:11-Führung in die Pause.
Besserer zweiter Durchgang
Nach dem Seitenwechsel zeigten die Löwen II ein verbessertes Auftreten. Das Spiel war nun ausgeglichener, die Angriffe strukturierter und die Chancenverwertung stabiler. Dennoch gelang es nicht, die Hypothek aus der ersten Halbzeit entscheidend zu verkürzen. Heilbronn hielt den Abstand konstant und ließ keine echte Aufholjagd mehr zu. Am Ende stand eine 27:36-Niederlage, bei der vor allem der frühe Spielverlauf den Ausschlag gab.
Löhr: "Vom Kopf her nicht frisch"
Trainer Holger Löhr ordnete die Partie nach dem Spiel klar ein. Er habe die Entwicklung in gewisser Weise kommen sehen, betonte aber, dass dies keine Entschuldigung sein solle. Der langfristige Ausfall von Lennart Karrenbauer (Kreuzbandriss), der noch nicht fitte Laurin Karrenbauer sowie ein angeschlagener Mark Hartmann hätten sich bemerkbar gemacht. Die Mannschaft sei zwar gut gestartet, habe dann aber den Zugriff verloren. In Abwehr und Angriff hätten Basics gefehlt, zudem sei bereits in der Trainingswoche sichtbar gewesen, dass der Fokus durch Profieinsätze und U19-Themen nicht optimal gewesen sei. Vom Kopf her sei die Mannschaft nicht frisch gewesen, habe sich teilweise vor der Situation versteckt. In Summe sei das zu wenig gewesen - das werde nun knallhart analysiert. Trotzdem gab es auch positive Momente: U19-Akteur Tarik Graf feierte seine Drittliga-Premiere und erzielte dabei seine ersten Tore für die Löwen II.
Statistik:
TSB Heilbronn-Horkheim - Rhein-Neckar Löwen II 36:27 (20:11)
TSB Heilbronn-Horkheim: Marco Bitz, Jan Kanters - Louis Sacherow, Adam Soos (3), Niklas Roth (7), Mario Urban (6), Johannes Rebmann (1), Niklas Matusik (2), Yannik Polifka (1), Leon Glaser (1), Pascal Thiele, Yannik Starz (8/4), Nicolas Herrmann, Andreas Schröder (2), Louis Dück (5). Trainer: Oliver Heß
Rhein-Neckar Löwen II: Oskar Knudsen, Luca Zapp, Maximilian Herb - Jakob Baumgärtner, Mark Hartmann, Tarik Cem Graf (4), Jan Day (3/2), Lucas Pabst (6), Elias Ciudad-Benitez (5), Matthis Krauth (1), Ádám Vincent Jòzsa, Philipp Alt (1), Artur Usatiuc (1), Jan Kraft (5), Frederik Daniel Breithaupt (1). Trainer: Holger Löhr
Schiedsrichter: Yannik Haas / Sebastian Wilken
Zuschauer: 290 (Stauwehrhalle Heilbronn)
Siebenmeter: TSB 4/3 - RNL 3/2
Zeitstrafen: TSB 2×2 Min. - RNL 2×2 Min.
Spielfilm: 1:0, 2:5, 5:5, 10:5, 13:6, 15:7, 18:9, 20:11 (HZ), 23:15, 26:16, 30:19, 33:23, 36:27.



