
U16 der Rhein-Neckar-Löwen erkämpft sich Punkt in Bietigheim
1. Februar 2026
Mit großen personellen Sorgen, aber umso größerem Herz reiste die U16 der Rhein-Neckar-Löwen zur SG BBM Bietigheim – und belohnte sich nach 50 intensiven Minuten mit einem verdienten 34:34 (14:17).

Ohne Spielmacher Jonas Gerstner und mit angeschlagenem Valentin Daniels, der sich dennoch in den Dienst der Mannschaft stellte, übernahm Leopold Hermann nach langer Verletzungspause mutig die Verantwortung im Aufbau. Gemeinsam mit einem überragenden Pascal Fronia (10 Tore) sowie Kapitän Nils Pabst (5 Treffer) prägte er den Auftritt der Junglöwen entscheidend.
Traumstart – dann dreht Bietigheim das Spiel
Die Junglöwen erwischten einen perfekten Start und gingen nach Treffern von Grodde, Pabst, Fronia und Glückstein schnell mit 5:1 in Führung. Die Gastgeber reagierten mit einer Auszeit – und drehten die Partie mit einem 6:0-Lauf auf 7:5. Die Rhein-Neckar-Löwen blieben ruhig, kämpften sich immer wieder heran und hielten das Spiel bis zur Pause offen, mussten beim Stand von 14:17 aber dennoch mit einem Rückstand in die Kabine.
Starke Moral nach dem Seitenwechsel
Auch in der zweiten Hälfte setzte sich Bietigheim zunächst leicht ab (22:19), doch die Junglöwen zeigten große Moral. Angeführt von Fronia, Pabst und Hermann drehten sie die Partie zwischenzeitlich wieder (22:23) und lieferten sich in der Folge einen offenen Schlagabtausch mit den Gastgebern. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen – es ging hin und her bis in die Schlussminute.
In der Crunchtime gingen die Rhein-Neckar-Löwen mehrfach in Führung, zuletzt beim 34:33 knapp zwei Minuten vor dem Ende. Bietigheim glich jedoch erneut aus. In den letzten Sekunden blieb nach schneller Zeitspielanzeige nur noch ein Freiwurf, den Leopold Hermann mutig übernahm – sein Wurf strich hauchdünn über das Tor.
TrainerstimmeTrainer Billmaier zeigte sich dennoch stolz:„Die Jungs haben unglaublich gefightet, füreinander gearbeitet und große Moral bewiesen. Nach diesen Voraussetzungen so aufzutreten, verdient maximalen Respekt. Wir als Trainerteam hätten ihnen den Sieg gegönnt, aber das wirft uns nicht um. Wir arbeiten weiter fleißig daran, ihre Träume Realität werden zu lassen.“
Torschützen Rhein-Neckar-Löwen: Fronia 10, Leopold Hermann 8, Pabst 5, Grodde 4, Diebold 3, Glückstein 3, Daniels 1
Nächstes Spiel: Samstag, den 7. Februar 2026 um 18:00 Uhr, Stadthalle Östringen gegen Ludwigsburg.





















