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Die Jugend der Rhein-Neckar Löwen
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U19 ringt Favorit JANO Filder nieder

8. Februar 2026

Junglöwen gewinnen wildes Heimspiel mit 41:40 und verteidigen Platz vier


Die U19 der Rhein-Neckar Löwen hat in der Jugendbundesliga einen spektakulären Heimsieg gefeiert. In einer hochintensiven und offensiv geprägten Partie setzte sich das Team von Trainer Martin Berger mit 41:40 (20:14) gegen JANO Filder durch und verteidigte damit erfolgreich den vierten Tabellenplatz. Die ersten vier Plätze berechtigen zur Teilnahme an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft.


Die Ausgangslage vor dem Spiel sprach klar für die Gäste. Die Jugendhandball-Akademie Neuhausen/Ostfildern hatte zuvor zwölf ihrer ersten 13 Saisonspiele gewonnen und lediglich beim Tabellenführer HC Erlangen verloren. Entsprechend ging JANO als Favorit in die Begegnung und war bereits vor dem Spiel für das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.

Löwen dominieren erste Hälfte

Die Junglöwen präsentierten sich jedoch von Beginn an hellwach und fanden schnell Lösungen gegen die offensive Spielweise der Gäste. Mit hohem Tempo, klaren Entscheidungen im Angriff und viel Mut im Abschluss erspielten sich die Gastgeber früh Vorteile. Über mehrere Zwischenstände bauten die Löwen ihren Vorsprung kontinuierlich aus und gingen mit einer deutlichen 20:14-Führung in die Pause.


„Uns gehört die erste Hälfte. Wir wussten aber schon, dass dieser Vorsprung extrem wichtig ist, weil JANO einfach eine extrem starke Mannschaft stellt“, ordnete U19-Coach Martin Berger die Anfangsphase ein.

JANO dreht nach der Pause auf

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild deutlich. Die Gäste erhöhten den Druck, gewannen mehr Zweikämpfe im Rückraum und nutzten eine schwächere Phase der Löwen konsequent aus. Innerhalb von rund zwanzig Minuten drehte JANO die Partie und lag plötzlich selbst mit drei Treffern in Führung.


„Wir liegen nach wirklich sehr schlechten 20 Minuten in der zweiten Halbzeit mit drei Toren zurück und haben das Heft des Handelns eigentlich nicht mehr in der Hand“, erklärte Berger. Das Spiel entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch mit hohem Tempo auf beiden Seiten.

Emotionales Finale in Kronau

Angetrieben von den lautstarken Fans kämpften sich die Junglöwen erneut zurück ins Spiel. Eine taktische Anpassung in der Defensive brachte neue Stabilität, gleichzeitig blieb die Partie offensiv geprägt. Trotz der hohen Trefferzahl zeigten beide Torhüter in entscheidenden Situationen wichtige Paraden.


„Wir stellen dann um, auch mit einer taktischen Ansage von Julian Steinert, und bekommen noch einmal das Momentum“, so Berger. In der Schlussphase gelang den Löwen erneut die Führung, die sie mit großem Einsatz über die Zeit brachten.


„Am Ende bringen wir einen sehr wichtigen und auch sehr glücklichen Heimsieg nach Hause. Das war eine emotionale Achterbahn“, sagte Berger nach dem Spiel. Gleichzeitig blieb der Trainer realistisch: „Wir freuen uns über die zwei Punkte, wissen aber auch, dass wir sie im nächsten Spiel auswärts bei Frisch Auf Göppingen verteidigen müssen.“ Die Partie beim Tabellensiebten ist am nächsten Samstag um 14 Uhr in der EWS-Arena Göppingen.


Mit dem Erfolg behaupten die Junglöwen Rang vier und halten ihre Chancen auf die Teilnahme an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft weiter in eigener Hand.


Statistik


Rhein-Neckar Löwen – JANO Filder 41:40 (20:14)


Rhein-Neckar Löwen: Thomas Jendrsczok, Luca Zapp, Constantin Mader – Can Akkoc, Tarik Cem Graf (4), Matej Alexander Simicic (1), Noah Oremek (2), Jan Day (8), Frederik Daniel Breithaupt (1), Matteo Kalvelage (3), Lars Knaus, Ádám Vincent Jòzsa (7), Julian Steinert (8), Tim Löhr (6/1), Guy-Loup Hofbeck, Lui Wenzler (1).

Trainer: Martin Berger


JANO Filder: Oliver Schwartz, Till Elger – Julien Sprößig (2/1), Laurin Huss (12), Max Heidecke (13), Max Balbuchta (2), Max Böhm (4), Kim Nusser (3/2), Fritz Kazmaier, Niklas Gatzweiler (2), Marko Hettler, Linus Zemmel (2), Nils Ruhmund, Ole Straub, Julian Hofer.

Trainer: Alexander Adam / Magnus Gründig / Jens Geiselhart


Schiedsrichter: Philipp Plötz / Vincent Plötz

Zuschauer: 211 (Trainingshalle Kronau)

Siebenmeter: RNL 4/2 – JANO 6/3

Zeitstrafen: RNL 4×2 Min. – JANO 3×2 Min.

Spielfilm: 3:3, 6:3, 9:9, 12:11, 16:11, 20:14 (HZ), 22:16, 25:19, 27:27, 31:33, 33:36, 38:38, 41:40.

Highlights


Bildergalerie

Fotos: Tanja Sommer




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