
32:34 in Potsdam – U17 hält sich Chancen offen
12. April 2026
Im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft der B-Jugend unterliegen die Löwen dem 1. VfL Potsdam auswärts mit 32:34 (16:16) – das Rückspiel steigt am Samstag um 15:30 Uhr in der Trainingshalle Kronau.

Matteo Kalvelage erzielt beim Hinspiel sieben Tore - Foto: Silke-Alexandra Akkoc
Die Badener erwischten einen Traumstart in die Partie und gingen bereits nach knapp drei Minuten mit 3:0 in Führung. Mit viel Tempo und Entschlossenheit nutzten die Junglöwen die Anfangsphase konsequent aus. Doch Potsdam fand schnell ins Spiel und ließ sich nicht abschütteln. Es entwickelte sich ein intensives und temporeiches Duell auf Augenhöhe.
Starker Beginn und intensive erste Hälfte
Vor allem die aggressive Abwehr der Gastgeber stellte die Junglöwen immer wieder vor Probleme. Mit einer offenen Manndeckung gegen die Schlüsselspieler Julian Steinert und Matteo Kalvelage setzte Potsdam die Offensive früh unter Druck. Die körperbetonte Spielweise gipfelte in einer Roten Karte in der 19. Spielminute.
Trotz dieser Umstände behaupteten die Badener über weite Strecken der ersten Halbzeit die Führung, ehe sich gegen Ende einige technische Fehler einschlichen. Potsdam nutzte diese Phase und glich kurz vor der Pause zum 16:16 aus.
Potsdam legt vor – Löwen bleiben dran
Nach dem Seitenwechsel übernahmen zunächst die Gastgeber die Initiative. Potsdam legte immer wieder vor, während die Badener gezwungen waren, einem Rückstand hinterherzulaufen. Zwar blieben die Junglöwen stets in Schlagdistanz, doch in entscheidenden Momenten fehlte das nötige Quäntchen Glück im Abschluss. Mehrere klare Torchancen sowie einige Siebenmeter konnten nicht genutzt werden.
So setzte sich Potsdam am Ende mit zwei Toren durch und verschaffte sich eine Ausgangsposition für das Rückspiel.
Trainer Tobias Scholtes zeigte sich nach der Partie selbstkritisch: „Wir haben zu viele freie Würfe und mehrere Siebenmeter liegen lassen – das ist auf diesem Niveau einfach zu viel. Auch in der Abwehr hatten wir Phasen, in denen wir es Potsdam zu leicht gemacht haben.“
Alles offen für das Rückspiel
Trotz der Niederlage ist im Rückspiel noch alles offen. Mit einem Zwei-Tore-Rückstand gehen die Badener in die entscheidenden 60 Minuten, in denen weiterhin die Chance auf den Einzug ins Halbfinale besteht.
Ein großer Dank gilt den mitgereisten Fans und Eltern, die für eine beeindruckende Unterstützung in der Halle sorgten.
Das Rückspiel findet am Samstag, 18. April 2026, um 15:30 Uhr in der Trainingshalle Kronau statt. Auch das Rückspiel wird im Livestream auf Sporteurope.TV übertragen.
Statistik
1. VfL Potsdam – Rhein-Neckar Löwen 34:32 (16:16)
1. VfL Potsdam: Raphael Dähn, Samuel Jona Ehmig, Ferdinand Batzdorf – Vincent Paul Berlin (3), Florian Udhardt, Theo Hermann Winkler (3/1), Phillip Rusic, Badreddin Bougarn, Franz Motoki Röding (2/1), Fabius Kahl (1), Oscar Schley (3), Edgar Kapust (1), Erik Schwan, Luca Max Grundmann (8), Emil Schley, Alexander Bleich (13). Trainer: Uwe Kalski
Rhein-Neckar Löwen: Eric Susemichel, Daniel Hainz – Can Lauren Akkoc (1), Maximilian Hofmann, Levin Droll (5), Emilian Schwalb, Lian Samuel Rivera Weyhrauch, Raphael Schmitt (3/1), Matteo Kalvelage (7), Julian Steinert (7), Moritz Müller, Tim Löhr (6/4), Avid Machulla, Elias Bukaty, Noah Rieth (3), Patrick Ehrgott. Trainer: Tobias Scholtes
Schiedsrichter: Thilo Bauer / Lars Pohlmann (Hamburg/Borgstedt)
Zuschauer: 129 (Ballspielhalle Luftschiffhafen)
Siebenmeter: 1. VfL Potsdam 4/2 – Rhein-Neckar Löwen 7/2
Zeitstrafen: 1. VfL Potsdam 7×2 Min. – Rhein-Neckar Löwen 5×2 Min.
Disqualifikation: Bougarn (1. VfL Potsdam, 19:06)
Spielfilm: 0:3, 5:6, 10:13, 16:16 (HZ), 21:18, 26:24, 30:29, 34:32.
Bildergalerie
(Fotos: Silke-Alexandra Akkoc)













