
U19 - A-Jugend - Bundesliga JBLH

Hintere Reihe (v.l.): Anna-Lena Jung (Physio), Julian Steinert, Nick Hirning, Lui Wenzler, Karl Sommer, Levin Droll, Maximilian Herb (Torwarttrainer)
Mittlere Reihe (v.l.): Niklas Domanski (Athletiktrainer), Matteo Kalvelage, Jan Day, Noah Oremek, Patrick Ehrgott, Jannes Van Riet, Martin Berger (Trainer)
Vordere Reihe (v.l.): Tim Löhr, Tarik Graf, Eric Susemichel, Constantin Mader, Noah Gonzalez, Lukas Rühl
Es fehlt: Thomas Köhler (Betreuer)

Team-Infos
Die U19 der Junglöwen bildet eine wichtige Schnittstelle auf dem Weg vom Jugend- in den leistungsorientierten Männerhandball. In der A-Jugend-Bundesliga misst sich die Mannschaft mit den stärksten Nachwuchsteams Deutschlands und stellt sich Woche für Woche Herausforderungen auf höchstem nationalen Niveau. Verantwortlich für das Team ist Martin Berger, der als Trainer und Nachwuchskoordinator eine zentrale Rolle in der sportlichen Ausbildung der Junglöwen einnimmt.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht allein der kurzfristige Erfolg. Die Spieler sollen sich handballerisch und athletisch weiterentwickeln, Verantwortung übernehmen und auch als Persönlichkeiten den nächsten Schritt machen. Eine wichtige Rolle spielt die enge Verzahnung der Leistungsteams: Talente aus den jüngeren Jahrgängen werden an die Anforderungen der U19 herangeführt, während U19-Spieler bereits im Training und bei Einsätzen der U23 wertvolle Erfahrungen im Männerhandball sammeln können.
So steht die U19 für den Ausbildungsweg der Junglöwen: Talente individuell fördern, Werte vermitteln und ihnen die bestmöglichen Voraussetzungen für den nächsten Schritt Richtung Leistungs- und Profihandball bieten.
U19 startet mit hohen Ambitionen in die Jugendbundesliga
Die U19 der Junglöwen geht nach einer abwechslungsreichen Vorbereitung mit hohen Ambitionen in die neue Saison der Jugendbundesliga. Trainer Martin Berger sieht in seiner Mannschaft viel Potenzial, weiß aber auch um die hohe Leistungsdichte in der Süd-Staffel. Das Ziel ist klar: Die Junglöwen wollen um einen Platz unter den besten vier Teams und damit um die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften kämpfen.
Viele wichtige Erfahrungen in der Vorbereitung
Die Vorbereitung führte die U19 in den vergangenen Wochen zu mehreren hochklassigen Vergleichen. Bei Turnieren in Hamburg und Kronau trafen die Junglöwen auf deutsche Top-U19-Mannschaften. Dabei erlebte das Team die ganze Bandbreite: Siege, gedrehte Rückstände, aber auch Niederlagen. Genau diese Erfahrungen waren für Berger wichtig, um zu erkennen, wo die Mannschaft bereits gut aufgestellt ist und in welchen Bereichen noch Arbeit wartet.
Besondere Höhepunkte waren zudem die internationalen Vergleiche bei der Reise nach Frankreich und Spanien. Dort trafen die Junglöwen auf die zweiten Mannschaften von Montpellier und Barça. „Diese Vergleiche geben uns und den Jungs vor allem einen Ausblick darauf, was noch getan werden muss, um auf diesem Level bestehen zu können“, sagt Berger. Vor dem Saisonstart steht noch ein Benefiz-Testspiel in Budenheim auf dem Programm.
Neue Mannschaft wächst zusammen
Nach einigen Veränderungen im Kader formiert sich die neue U19 zunehmend zu einer Einheit. Berger sieht großes Potenzial in seinem Team: „Wir können jeden Gegner in dieser Saison schlagen, haben aber auch gemerkt, dass wir dafür ans Maximum gehen müssen.“ Veränderungen gibt es unter anderem im Innenblock sowie auf den Außenpositionen, wo mehrere neue Gesichter und Rückkehrer integriert werden. Entsprechend wichtig bleiben die kommenden Wochen für die weitere Abstimmung.
Auf dem Spielfeld soll die Mannschaft kreativen und zugleich effizienten Handball zeigen. „Wir wollen Fragen stellen und Antworten für unsere Gegner bereithalten“, beschreibt Berger seine Vorstellung. Entwicklungspotenzial sieht der U19-Trainer aktuell vor allem bei der Passgeschwindigkeit in komplexen Situationen, bei Entscheidungen in Überzahlsituationen sowie in der 1:1-Abwehr.
Top 4 als großes Ziel
Sportlich richtet sich der Blick zunächst auch auf die enge Verzahnung mit der U23. Spieler der U19 sollen dort weitere Erfahrungen sammeln, neue Rollen übernehmen und sich unter den Anforderungen der 3. Liga weiterentwickeln. Gleichzeitig verfolgt die U19 in der Jugendbundesliga ein klares Ziel.
„Wir wollen in die Top 4 der U19-Süd-Staffel kommen, um an den Deutschen Meisterschaften teilzunehmen“, sagt Berger. Wie anspruchsvoll dieser Weg ist, haben die vergangenen beiden Spielzeiten gezeigt, als die Junglöwen jeweils auf Rang fünf landeten. „Die Liga lässt wenig Raum für Fehler und die Konkurrenz ist mittlerweile extrem breit aufgestellt.“
Berger rechnet damit, dass sechs bis sieben Mannschaften berechtigte Ansprüche auf die ersten vier Plätze anmelden können. Die Junglöwen wollen dazugehören – und möglichst lange im Rennen um die begehrten Plätze bleiben.



