
Drittligateam freut sich auf die Rückkehr vor heimischer Kulisse
25. September 2026
U23 empfängt in der 3. Liga Süd am Sonntag, 27. September, um 17 Uhr den TSB Heilbronn-Horkheim in der Erich-Bamberger Stadthalle.

Heimspiel für Torwart Max Herb und die U23
Nach drei Auswärtsspielen in Folge dürfen die Rhein-Neckar Löwen endlich wieder vor heimischer Kulisse antreten. Am Sonntag um 17 Uhr empfängt die Mannschaft von Trainer Daniel Wernig den TSB Heilbronn-Horkheim in der Erich-Bamberger Stadthalle. Nach den Partien in Schwäbisch Gmünd, Balingen und Pfullingen wollen die Junglöwen die gesammelten Erfahrungen nutzen und vor eigenem Publikum wieder punkten.
„Wir freuen uns, nach drei schweren Auswärtspartien endlich wieder ein Heimspiel bestreiten zu dürfen“, sagt Wernig. Einfacher wird die Aufgabe allerdings nicht. Der U23-Coach bezeichnet Heilbronn-Horkheim mit Blick auf die bisherigen Auftritte als „sehr guten, sehr soliden Drittligisten“. Der TSB kommt zudem mit Rückenwind: Zuletzt gelang ein Heimsieg gegen HBW Balingen-Weilstetten II.
Stabilität über längere Phasen
Für Wernig geht es vor allem darum, die Erkenntnisse der vergangenen Wochen in die nächste Partie mitzunehmen. Immer wieder hatte seine junge Mannschaft gute Phasen gezeigt, diese bislang aber noch nicht konstant über 60 Minuten auf die Platte gebracht.
„Wir wollen einige Dinge besser machen. Wir haben Erfahrungen gesammelt, und ich möchte mich aufgrund der Altersstruktur gerade nach den letzten Partien auch schützend vor die Mannschaft stellen“, erklärt Wernig. Gleichzeitig macht er deutlich: „Wir sind alle Sportler und werden alles geben und reinhauen.“
Der Anspruch für Sonntag ist deshalb klar. „Wir wollen nicht nur sagen, dass wir ein gutes Spiel gemacht oder Erfahrungen gesammelt haben. Wir wollen so auftreten, wie wir uns das selbst vorstellen, Widerständen trotzen und die Stabilität, die wir benötigen, über längere Phasen im Spiel haben. Dann wollen wir im bestmöglichen Fall auch punkten.“
Horkheim will den Schwung mitnehmen
Der TSB reist seinerseits selbstbewusst an. Trainer Oli Heß erwartet bei den Junglöwen „hohes Tempo und viel individuelle Qualität“. Seine Mannschaft möchte mit einer kompakten und aggressiven Defensive Ballgewinne provozieren und daraus über die erste und zweite Welle zu einfachen Toren kommen.
Damit treffen zwei Mannschaften aufeinander, die am Sonntag wichtige Punkte sammeln wollen. Die Junglöwen starteten mit einem 35:26-Heimsieg gegen den TV Bittenfeld II in die Saison, mussten anschließend aber drei Auswärtsniederlagen hinnehmen. Horkheim möchte dagegen den Schwung aus dem jüngsten Erfolg gegen Balingen-Weilstetten II mitnehmen.
Kader entscheidet sich kurzfristig
Welche Spieler Wernig am Sonntag zur Verfügung stehen, entscheidet sich erst kurzfristig. Einige Akteure sind angeschlagen oder krank. Hinzu kommt die enge Verzahnung mit der U19, die bereits am Freitag in Leipzig gefordert war. „Wir müssen sehen, was bei der U19 passiert. Deshalb haben wir erst am Samstag unser Abschlusstraining und die Videobesprechung. Dann können wir auch den finalen Kader für Sonntag festlegen“, sagt Wernig.
Anwurf gegen den TSB Heilbronn-Horkheim ist am Sonntag um 17 Uhr in der Erich-Bamberger Stadthalle.

