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Die Jugend der Rhein-Neckar Löwen
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Die Junglöwen

Junglöwinnen beweisen Kampfgeist und Spielfreude – starker Auswärtssieg in Rauenberg

13. Oktober 2026

Die wD-Jugend hat sich in der Bezirksoberliga Rhein-Neckar bei der HSG Dielheim/Malschenberg mit 38:31 (16:15) durchgesetzt und dabei vor allem nach dem Seitenwechsel mit Tempo, Entschlossenheit und mannschaftlicher Geschlossenheit überzeugt.

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Mit einer beeindruckenden Mannschaftsleistung, großem Kampfgeist und einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang sicherten sich die Junglöwinnen einen verdienten Auswärtserfolg. Was zunächst nach einer hart umkämpften Begegnung auf Augenhöhe aussah, entwickelte sich nach dem Seitenwechsel zu einer eindrucksvollen Demonstration von Tempo, Entschlossenheit und mannschaftlicher Geschlossenheit.

Dabei erwischten die Junglöwinnen zunächst einen guten Start. Sophie Reinelt eröffnete bereits nach 31 Sekunden den Torreigen, ehe Anna Garreis und Mona Geider die frühe 3:1-Führung herauswarfen. Doch die Gastgeberinnen hielten entschlossen dagegen und stellten die Löwenabwehr immer wieder vor Herausforderungen. Nach gut fünf Minuten übernahm die HSG erstmals die Führung und setzte sich zwischenzeitlich auf 10:7 ab.

Die Junglöwinnen ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken. Mit zunehmender Spieldauer fanden sie besser in die Begegnung, erhöhten das Tempo und kämpften sich Tor um Tor zurück. Besonders das Zusammenspiel im Angriff und der unbedingte Wille, füreinander einzustehen, machten sich bemerkbar. Aus einem 9:12-Rückstand wurde durch einen starken Zwischenspurt eine 14:13-Führung. Mit einem knappen, aber verdienten 16:15-Vorsprung ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Nach der Pause zünden die Junglöwinnen den Turbo

Was die Rhein-Neckar Löwen nach dem Seitenwechsel auf das Spielfeld brachten, war ein eindrucksvoller Beweis ihrer spielerischen Qualität und ihrer mentalen Stärke.

Zwar gelang den Gastgeberinnen zunächst der Ausgleich zum 16:16, doch anschließend übernahmen die Junglöwinnen zunehmend das Kommando. Mit aggressiverem Abwehrverhalten, wichtigen Ballgewinnen und schnellem Umschaltspiel setzten sie die HSG immer stärker unter Druck. Aus einer knappen 17:16-Führung wurde innerhalb weniger Minuten ein komfortabler Vorsprung.

Besonders beeindruckend war dabei die Konsequenz, mit der die Löwinnen ihre Torchancen herausspielten und verwerteten. Das Angriffsspiel wurde variabler, die Laufwege stimmten und immer wieder fanden die Spielerinnen ihre Mitspielerinnen in aussichtsreichen Positionen.

Spätestens beim 30:21 nach knapp 33 Spielminuten hatten die Junglöwinnen die Partie fest im Griff. Auch eine Zeitstrafe und die weiterhin kämpferisch auftretenden Gastgeberinnen konnten die Löwen nicht mehr entscheidend aus dem Rhythmus bringen.

Bis zum Schlusspfiff blieb das Team konzentriert und zeigte immer wieder seine Offensivqualitäten. Am Ende stand ein verdienter 38:31-Erfolg auf der Anzeigetafel der Mannaberg-Halle.

Geschlossene Mannschaftsleistung als Schlüssel zum Erfolg

Besonders erfreulich war erneut die mannschaftliche Geschlossenheit der Junglöwinnen. Jede Spielerin brachte sich mit ihren individuellen Stärken ein und leistete ihren Beitrag zum Auswärtserfolg.

Mit elf Treffern war Mona Geider die erfolgreichste Torschützin der Rhein-Neckar Löwen. Sophie Reinelt überzeugte mit neun Toren, während Anna Garreis sieben Treffer beisteuerte. Auch Felicitas Lang mit sechs und Merle Hildebrand mit fünf Toren zeigten ihre Abschlussstärke.

Doch der Erfolg lässt sich nicht allein an den erzielten Treffern messen. Ebenso entscheidend waren der Einsatz in der Defensive, das gegenseitige Unterstützen, die Laufbereitschaft und die Arbeit der Spielerinnen, die ohne eigenen Torerfolg blieben. Gerade dieses Zusammenspiel aller Mannschaftsteile machte den Unterschied.

Trainerstimme: „Diese Mannschaft entwickelt sich mit jedem Spiel weiter!“

„Wir haben heute zwei sehr unterschiedliche Spielphasen gesehen. In der ersten Halbzeit haben wir uns gerade in der Abwehr noch zu viele einfache Gegentore eingefangen und waren in einigen Situationen nicht konsequent genug. Was mich aber besonders stolz macht, ist die Reaktion meiner Mannschaft. Die Mädels haben sich auch von einem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen und immer an ihre eigenen Stärken geglaubt.

Nach der Halbzeit haben wir deutlich besser zusammengespielt, mehr Druck auf den Ball ausgeübt und unsere Ballgewinne konsequent in schnelle Angriffe umgewandelt. Genau dieses Tempospiel wollen wir sehen. Besonders freut mich, dass die Spielerinnen immer mehr Verantwortung übernehmen, füreinander arbeiten und als Mannschaft zusammenwachsen.

Die 38 erzielten Tore sind natürlich ein tolles Ergebnis. Viel wichtiger ist mir aber die Art und Weise, wie wir gemeinsam aufgetreten sind. Jede einzelne Spielerin hat ihren Anteil an diesem Sieg – egal, ob durch Tore, Abwehraktionen, Laufarbeit oder gegenseitige Unterstützung. Diese Entwicklung ist das Ergebnis unserer gemeinsamen Trainingsarbeit und macht richtig Lust auf die kommenden Aufgaben.“

Ein Sieg, der Selbstvertrauen gibt

Mit diesem Auswärtserfolg unterstreichen die Junglöwinnen einmal mehr ihr Potenzial in der Bezirksoberliga Rhein-Neckar. Besonders die Fähigkeit, nach schwierigen Spielphasen zurückzukommen, das eigene Spiel anzupassen und anschließend konsequent die Initiative zu übernehmen, spricht für die positive Entwicklung der jungen Mannschaft.

Der 38:31-Erfolg ist damit weit mehr als nur ein weiteres gutes Ergebnis. Er ist Ausdruck von Trainingsfleiß, wachsendem Selbstvertrauen und einer Mannschaft, die mit Begeisterung, Leidenschaft und großem Zusammenhalt ihren gemeinsamen Weg geht.

Gipfeltreffen der Junglöwinnen

Am kommenden Samstag, 17. Oktober 2026, wartet auf die Junglöwinnen die wohl größte Herausforderung der Hinrunde. Mit der TSG Ketsch treffen sie auf einen Gegner auf Augenhöhe. Zwei starke Teams, ein gemeinsames Ziel – der Sieg.

Spannung, Leidenschaft und packender Jugendhandball sind garantiert.

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