
U15 wird für ihre Aufholjagd nicht belohnt
10. Februar 2026
Die C1 verliert am Samstag zu Hause gegen die SG BBM Bietigheim mit 29:32.

Im Kampf um Platz 3 in der Regionalliga zieht die Baumanntruppe gegen den direkten Konkurrenten aus Bietigheim aufgrund einer Schwächephase Mitte der ersten Halbzeit den Kürzeren. Bis zum 10:10 war die Partie völlig offen, dann gelang den Gästen nach einer Auszeit ein 4:0 Lauf und sie brachten schließlich einen 5-Tore-Vorsprung mit in die Halbzeitpause (12:17). Diesem Rückstand rannten die Gelbhemden im zweiten Spielabschnitt hinterher, teilweise wuchs der Abstand sogar auf 7 Tore.
Mitte der zweiten Halbzeit ging dann aber nochmal ein Ruck durch die Mannschaft, die Abwehr stand nun kompakter und vorne wurden Lösungen über den Kreis und die Außen gefunden. Florian Schuhmann verkürzte den Abstand in der 45. Spielminute zum ersten Mal auf nur noch -2 (25:27). Die zahlreichen Zuschauer witterten Morgenluft und peitschten die Mannschaft nach vorne. Doch die Gäste hielten abgeklärt dagegen und vergrößerten ihren Vorsprung wieder auf 26:29. Es waren nur noch 3 Minuten zu spielen, als die Coaches der Junglöwen ihr letztes Timeout nahmen.
Und dieses Timeout sollte sich zumindest in spielerischer Hinsicht lohnen. Mit einem sehenswerten Spielzug (Pass von Maxi Hofmann auf Linksaußen Florian Schumann, der statt des schwierigen Wurfs aufs Tor den Pass zum Kempa auf Alexander Meier wählte, der dann zum 27:29 vollendete) wurde der Abstand nochmal verkürzt, 27:29. Die Halle tobte und das Momentum schien vielleicht doch noch mal zu kippen. Aber wieder zeigten sich die Gäste unbeeindruckt und retteten den sicheren Vorsprung von 3 Toren ins Ziel (29:32).
Trainer Markus Baumann zeigte sich nach dem Spiel zwar verärgert, vor allem wegen der Schwächephase ab Mitte der ersten Halbzeit, lobte seine Jungs aber auch für ihre bemerkenswerte Aufholjagd in der zweiten Hälfte.
Erfreulich war auch das Comeback von Florian Schumann, der nach langer Verletzungspause von Linksaußen und Mitte wichtige Impulse setzen konnte und mit 6 Treffern neben Finn Haßlöcher (8) und Alexander Meier (7) gleich zu den Top-Torschützen zählte.
RNL: Lasse Ferber, Leon Seibold – Elias Hoffmann, Lasse Frenger (3), Maxi Hofmann (2/2), Florian Schumann (6/2), Fabian Isenmann, Finn Haßlöcher (8), Matti Stephan, Alexander Meier (7), Daniel Dimitrov (2), Max Leiblein (1), Ilja Isajkin.

