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Die Jugend der Rhein-Neckar Löwen
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Die Junglöwen

U17 bleibt in der Meisterrunde ungeschlagen

9. März 2026

Gegen den HC Erlangen setzte sich das Team in einem torreichen Heimspiel mit 44:41 (27:21) durch. Vor allem das Rückraumduo Matteo Kalvelage und Julian Steinert mit jeweils zwölf Treffern führte die Junglöwen zum achten Sieg im achten Spiel der Meisterrunde.

Am Ende verdient gewonnen, aber mit unnötigen Fehlern in der Schlussphase - Foto: Tobias Rieth

Am Ende verdient gewonnen, aber mit unnötigen Fehlern in der Schlussphase - Foto: Tobias Rieth

In einem torreichen und temporeichen Spiel setzte sich unsere U17 am Ende mit 44:41 gegen den HC Erlangen durch. Besonders Matteo Kalvelage und Kapitän Julian Steinert übernahmen Verantwortung und führten das Team offensiv zum Sieg.

Beide Mannschaften starteten furios in die Partie und boten den Zuschauern von Beginn an ein wahres Tore-Spektakel. Wer allerdings auf intensive Abwehrarbeit hoffte, kam an diesem Tag eher nicht auf seine Kosten. Bereits nach zehn Minuten standen 19 Tore auf der Anzeigetafel (10:9). Das Spiel war geprägt von hohem Tempo, wenig Struktur und vielen schnellen Angriffen – ein ständiges Hin und Her. Unsere Jungs legten immer wieder vor, doch die Gäste aus Erlangen blieben dran und ließen sich zunächst nicht abschütteln.

Erst eine Auszeit nach rund 15 Minuten brachte mehr Ordnung in das Spiel unserer Mannschaft. In der Defensive wurde nun besser gearbeitet und einige Angriffe der Gäste konnten erfolgreich gestoppt werden. Mit zunehmender Spieldauer gelang es, sich etwas abzusetzen und mit einer 27:21-Führung in die Halbzeitpause zu gehen.

Unnötige Fehler in der Schlussphase

Zu Beginn der zweiten Hälfte gehörte das Spiel zunächst klar den Hausherren. Angeführt von Matteo Kalvelage und Kapitän Julian Steinert setzte unsere U17 nun auch defensiv bessere Akzente. Torhüter Erik Susemichel glänzte mit wichtigen Paraden und hielt Erlangen mit starken Aktionen auf Abstand. Der Vorsprung wurde zwischenzeitlich kontinuierlich ausgebaut, und alles deutete auf einen sicheren Heimsieg hin.

Doch in der Schlussphase wurden unnötig viele Fehler gemacht. Beim Stand von 43:34 in der 55. Spielminute profitierte der HC Erlangen von vielen einfachen Fehlern der Junglöwen. Mit einem 7:0-Lauf kämpften sich die Gäste Tor um Tor heran und verkürzten rund 20 Sekunden vor dem Ende auf 43:41. Am Ende reichte der Erlanger Schlussspurt jedoch nicht, und unsere U17 brachte den Vorsprung über die Zeit.

Trainer Tobias Scholtes zeigte sich trotz des Sieges kritisch: „Wir haben heute definitiv in der Abwehr kein gutes Spiel gemacht, auch im Angriff waren wir nicht auf jeder Position auf der Höhe. 41 Gegentore zu Hause sind zu viel – und das sage ich nicht, um unseren Gegner schlechtzureden. Wir haben über 60 Minuten nicht die Aggressivität gezeigt, die ich mir wünsche. Wir waren oft zu passiv und haben die gegnerischen Angreifer zu wenig unter Druck gesetzt. Dadurch hatten es auch unsere Torhüter schwer, ins Spiel zu kommen, und uns fehlten die einfachen Tore aus der ersten Welle. Wenn man in der 55. Minute mit neun Toren führt, darf man die Gegentore am Ende nicht dem Gegner so schenken – egal, wer auf der Platte steht.“


Statistik

Rhein-Neckar Löwen – HC Erlangen 44:41 (27:21)

Rhein-Neckar Löwen: Eric Susemichel, Daniel Hainz – Can Lauren Akkoc (2), Levin Droll, Emilian Schwalb (3), Lian Samuel Rivera-Weyhrauch (3), Raphael Schmitt (1), Matteo Kalvelage (12), Johannes Weber (3), Julian Steinert (12), Tim Löhr, Valentin Daniels, Elias Bukaty (3), Nils Pabst (1), Noah Rieth (2), Patrick Ehrgott (2). Trainer: Tobias Scholtes.

HC Erlangen: Christian Gräßer, Ben Hofmann – Vincent Stürmer, Marius Kollberg (3), David Tschugg (4), Luca Stadler (1), Jakob Weiß (4/1), Josef Heindl (1), Jesse Nwankpa (8), Felix Waltner (8), Zobor Krutsch (2), Andreja Ugrenovikj (10). Trainer: Jan Kauer.

Schiedsrichter: Mateusz Byrtek / Moritz Faller Zuschauer: 140 (Trainingshalle Kronau) Siebenmeter: RNL 1/0 – HCE 1/1 Zeitstrafen: RNL 3×2 Min. – HCE 3×2 Min. Spielfilm:1:1, 5:5, 9:7, 13:11, 18:15, 23:19, 27:21 (HZ), 32:22, 37:28, 40:31, 43:39, 44:41.

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