
U18 – Starke erste Halbzeit reicht nicht gegen den Tabellenführer
5. Oktober 2026
Die U18 der Rhein-Neckar Löwen musste sich in der Regionalliga der HSG Konstanz mit 24:36 (12:14) geschlagen geben.

Starker Rückhalt: Daniel Hainz und Leon Seibold - Foto: Marco Knoll
Gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenführer zeigte die Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Leistung, konnte sich dafür aber nicht belohnen.
Anders als in den vergangenen beiden Begegnungen fanden die Junglöwen gut ins Spiel. Es entwickelte sich zunächst eine Partie auf Augenhöhe, in der Konstanz zwar immer wieder vorlegte, die Löwen aber konsequent dagegenhielten.
Zu viele Chancen bleiben ungenutzt
Trotz der guten ersten Halbzeit ließ die Mannschaft bereits vor der Pause zu viele Möglichkeiten liegen. Mehrere freie Chancen und Strafwürfe wurden vergeben, sodass sich die Junglöwen für ihren starken Auftritt nicht belohnen konnten. Dennoch blieb die Begegnung bis zur Halbzeit offen, mit einem 12:14 ging es in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel gelang es der U18 nicht mehr, an die Leistung aus dem ersten Durchgang anzuknüpfen. Die Abwehr bekam weniger Zugriff und auch im Angriff lief nur noch wenig zusammen. Dazu kamen weiterhin zahlreiche Fehlwürfe und mehrere Phasen von über vier Minuten ohne eigenen Treffer.
Konstanz nutzte diese Schwächephase konsequent und setzte sich Tor um Tor ab. Am Ende stand eine deutliche 24:36-Niederlage, die nach dem engen ersten Durchgang etwas zu hoch ausfiel.
Positiv hervorzuheben waren Daniel Hainz und Leon Seibold, die sich im Tor mit einigen starken Paraden auszeichnen konnten und eine noch höhere Niederlage verhinderten.
Weiterhin wartet die U18 damit auf die ersten Punkte in der Regionalliga. Nun gilt es, die positiven Ansätze mitzunehmen, die Chancenverwertung zu verbessern und die Leistung über die gesamte Spielzeit abzurufen.
Rhein-Neckar Löwen 2: Daniel Hainz, Leon Seibold – Finn Stefanie (3), Paul Füßler (3), Emilio Bruckschen (7), Moritz Knoll (2), Noah Penhallegon (1), David Emmerling, Johannes Weber, Maximilian Daniels, Tom Wittmann (4), Emilian Schwalb (2), Paul Tieg (1), Jakob Emmerling, Quentin Mai (1).

Emilio Bruckschen bei einem seiner sieben Treffer
