
U23 stellt sich der nächsten Herausforderung
2. Oktober 2026
U23 gastiert in der 3. Liga am Sonntag um 17 Uhr bei den Wölfen Würzburg in der tectake ARENA Würzburg.

Löwen-Coach Daniel Wernig im Gespräch mit Kapitän Jan Kraft - Fotos: Tanja Sommer
Vier Niederlagen folgten für die Rhein-Neckar Löwen U23 auf den deutlichen Auftakterfolg gegen Bittenfeld. An der Trainingsbereitschaft hat diese Serie nichts geändert. Vor dem Auswärtsspiel bei den Wölfen Würzburg berichtet Trainer Daniel Wernig von einer guten Trainingswoche und einer Mannschaft, die weiter hart arbeitet.
Wer die Junglöwen nicht vor Ort unterstützen kann, kann die Partie am Sonntag live auf Sporteurope.TV verfolgen.
Personell gibt es positive Nachrichten. Weitere Ausfälle oder Verletzungen sind nicht hinzugekommen. Zudem ist die U19 an diesem Wochenende spielfrei. Damit steht Wernig der gesamte U19-Kader zur Verfügung. Die Nachwuchsspieler werden bereits beim Abschlusstraining am Samstag dabei sein.
Der Blick richtet sich nach innen
Die Vorbereitung auf Würzburg hat Wernig bewusst genutzt, um verstärkt am eigenen Spiel zu arbeiten. „Mir war wichtig, diese Woche den Fokus auf uns selbst zu legen und zu sehen, wie wir Stabilität über 60 Minuten reinbekommen. Wir haben uns selbst viel analysiert und an unseren Themen gearbeitet“, erklärt der U23-Trainer.
Das 30:34 gegen Heilbronn-Horkheim lieferte dafür genügend Ansatzpunkte. Nach einem schwachen Start und zu vielen eigenen Fehlern lag die U23 zwischenzeitlich mit sieben Toren zurück. Anschließend kämpften sich die Löwen bis auf einen Treffer heran. In Würzburg soll es gelingen, solche guten Phasen länger auf die Platte zu bringen und vor allem die Zahl der einfachen Fehler zu reduzieren.
Wölfe wollen zurück in die Erfolgsspur
Auch die Gastgeber haben zuletzt eine Niederlage verarbeitet. Nach zwei Siegen zum Saisonstart verloren die Wölfe beim VfL Pfullingen mit 28:35 erstmals in dieser Spielzeit. Mit 4:2 Punkten aus drei Begegnungen rangiert die Mannschaft von Trainer Dragoș Oprea aktuell auf Platz zehn, die U23 mit 2:8 Punkten aus fünf Spielen auf Rang 13.
Würzburg verteilt seine offensive Verantwortung auf mehrere Schultern. Jona Alexander Reidegeld und Tim Bauder führen die interne Torschützenliste mit jeweils 13 Treffern an, Alexander Merk folgt mit zwölf Toren. Ihren bislang einzigen Heimauftritt entschieden die Wölfe mit 37:36 gegen den SV Salamander Kornwestheim für sich.
„Die Jungs sind gierig auf mehr“
Bei den Junglöwen ist die Lust auf ein Erfolgserlebnis ungebrochen. „Die Jungs sind wirklich sehr engagiert, trainieren fleißig und sind gierig auf mehr. Auch wenn die Ergebnisse gerade nicht so ganz für uns ausfallen, geben wir weiter Gas. Man merkt, dass die Jungs die Gier haben, wieder einen Sieg zu feiern“, sagt Wernig.
Einer der jungen Spieler, die zuletzt viel Verantwortung übernommen haben, ist Tim Löhr. Der 17-Jährige führt mit 22 Treffern die interne Torschützenliste an und erzielte allein gegen Horkheim zwölf Tore.
Wernig weiß, was seine Mannschaft am Sonntag erwartet: „Es wird eine ganz schwere Aufgabe. Aber wir sind definitiv dran und gehen da vollen Mutes rein.“

