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Herzlich Willkommen liebe Handballfreunde,

sehr abrupt und völlig überraschend endete für uns auch die Saison 2020/21. Nach einer Besserung während der Sommer-Monate 2020 hat die Corona-Pandemie ein weiteres Mal zugeschlagen und dafür gesorgt, dass wir dem Trainings- und Spielbetrieb erneut einstellen mussten – abgesehen von den U19- und U17-Junioren, die im Frühjahr 2021 um die Deutsche Meisterschaft spielen durften. An dieser Stelle gratulieren wir unserer B-Jugend zur Deutschen Vizemeisterschaft.

Mittlerweile hat sich die Lage wieder stabilisiert und wir können nach vorne blicken. Hoffen wir alle gemeinsam darauf, dass sich die Situation weiter normalisiert und wir keine weiteren Pandemie-Wellen verkraften müssen. Denn gerade für unsere Handballerinnen und Handballer ist es enorm wichtig, dass Sie als Zuschauer und Unterstützer der Teams zu den Spielen auch zugelassen sind. Dafür gibt es keine alternativen Formen, auch wenn wir von den Junglöwen aus auch immer mehr Spiele unserer Teams live im Internet übertragen. Aufgrund der Rahmenbedingungen planen wir, alle Drittligaheimspiele in der Stadthalle Östringen auszutragen.

Unterstützung wohltuend für den Verein

Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann, die wir zur Wahl ins Präsidium der Handball-Bundesliga beglückwünschen. Sie hat immer ein offenes Ohr für unsere Belange. Weiterhin danken wir allen Personen in den Teams, den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und natürlich den Eltern der Sportlerinnen und Sportler. Ohne das vielfältige Engagement und hohen Einsatz wäre dies alles nicht möglich! Unser besonderer Dank gilt der Dietmar Hopp Stiftung sowie „Anpfiff ins Leben" und den Sponsoren und Gönnern, ohne deren finanzielle Unterstützung eine solch ganzheitliche und professionelle Jugendförderung nicht zu realisieren wäre. Gerade in Zeiten mit „Corona“ ist es wohltuend für uns als Verein, dass wir in diesen Zeiten auf eine solch starke Unterstützung bauen können.

Wir freuen uns auf spannende, hochklassige und faire Handballspiele und ein Publikum, das ihre Mannschaften lautstark unterstützt.

Die Präsidenten der Rhein-Neckar Löwen

Karlheinz Just                 Sebastian Geider
TSG Kronau                     TSV BADEN Östringen

Ausbildung auf Spitzen-Niveau bei den Junglöwen

TSG Kronau und TSV BADEN Östringen bilden den Unterbau beim zweifachen Deutschen Meister und Pokalsieger

Stammvereine der Rhein-Neckar Löwen GmbH sind die TSG Kronau und der TSV BADEN Östringen. Die Spielgemeinschaft selbst entstand im Jahr 2002 zunächst aus einer Fusion der Herren-Mannschaften. 2005, knapp drei Jahre später, wurden auch alle übrigen Mannschaften integriert. Im Bundesligaunterbau treten seit 2017 alle Mannschaften einheitlich als Rhein-Neckar Löwen an. Mittelpunkt der Junglöwen ist das Nachwuchsleistungszentrum mit eigener Handballhalle in Kronau, wo auch die Profis trainieren.

Die zweite Mannschaft der Löwen spielt in der Dritten Liga. Im Leistungsbereich der Jugendmannschaften ist die A-Jugend in der Bundesliga Süd, die B-Jugend in der Baden-Württemberg-Oberliga und die C-Jugend in der Badenliga Anwärter auf die Spitzenplätze. Die Junglöwen sind somit durchgängig in den höchsten Ligen vertreten und schaffen es regelmäßig in die Endrunden der Deutschen Jugendmeisterschaften. 

Sport, Schule und Freizeit sinnvoll verzahnt. Bei den Löwen zählt Leistung, es zählen aber auch Werte. Gesucht und gefunden werden die größten Talente, die in den Leistungshandball begleitet werden. Die Junglöwen machen fit fürs Leben. Sportlich und sozial – es werden Persönlichkeiten entwickelt.

Die Vereine bilden beste Basis für die Rhein-Neckar Löwen

Ein Blick in die Vergangenheit

Zwei Deutsche Meisterschaften und einen Pokalsieg feierten die Rhein-Neckar Löwen in der jüngsten Vergangenheit, als sie bereits bundesweit und international Bekanntheitsgrad erreicht hatten. Die Geschichte des Handballs in der Region geht aber deutlich weiter zurück und gründet sich in den beiden Stammvereinen TSG Kronau und TSV BADEN Östringen. Beide Vereine bilden seit 15 Jahren als Fusionsverein, aber auch schon vorher die Grundlagen für das, was heute die Löwen ausmacht. Bei der TSG in Kronau und beim TSV in Östringen ist der Handball auch vor Gründung der Spielgemeinschaft ein Hauptbestandteil im Verein gewesen.

Auch Erfolge wurden gefeiert. Bundesweite Aufmerksamkeit erlangte der TSV Östringen erstmals so richtig, als das Team unter dem damaligen Obmann Reinhard Rudolf im Jahre 1995 die Meisterschaft in der damaligen Regionalliga feierte und in die 2. Bundesliga aufstieg. Ein sensationeller Erfolg, zumal sich der TSV in der zweithöchsten deutschen Spielklasse behauptete und über die Jahre hinweg etablierte. Nur knapp wurde dann der Aufstieg ins Bundesliga-Oberhaus verpasst – der Wilhelmshavener HV setzte sich knapp gegen die Badener durch.

In Kronau hatten die Handballer zu diesem Zeitpunkt die B-Jugendmeisterschaft gefeiert. Es war 1996, als der TSG-Nachwuchs in imposanter Manier unter der Regie von Rolf Bechtold gegen Magdeburg die Deutsche Meisterschaft holte und damit bereits die Grundlagen für eine rosige Zukunft legte. Es dauerte zwar noch ein paar Jahre, doch schließlich war es im Jahr 2000 soweit: Auch der Östringer Nachbar stieg auf und präsentierte sich ab der Jahrtausendwende in der 2. Bundesliga.

Unvergessen sind die Derbys zwischen den Kontrahenten Kronau und Östringen – doch so richtig viele Lokalschlager wurden es nicht. Denn einerseits waren die beiden Vereine Konkurrenten, doch andererseits dachten viele Funktionäre auch vernünftig: Es kam zur „Ehe“ der beiden Handballabteilungen. Zunächst agierten ab 2002 die beiden Herrenteams zusammen, ein Jahr später schlossen sich auch die Jugendteams von TSG, TSV und HV Bad Schönborn zusammen. 2005, gerade hatte die erste Mannschaft den Wiederaufstieg in die Bundesliga geschafft, schlossen sich schließlich alle Handballmannschaften zusammen, spielten viele Jahre als SG Kronau/Östringen, ehe nun seit wenigen Wochen alle Teams als Rhein-Neckar Löwen an den Start gehen und das Nachwuchsleistungszentrum der Fusionsvereine Mittelpunkt für sämtliche Ausbildungsaktivitäten ist.