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Herzlich Willkommen liebe Handballfreunde,

im Vorfeld der neuen Saison 2017/18 hat sich einiges bei uns im Verein getan. Die Feierlichkeiten nach der zweiten Deutschen Meisterschaft der Rhein-Neckar Löwen sind uns genauso noch in bester Erinnerung, wie die Süddeutsche Meisterschaft der A-Jugend in der Bundesliga.

Auch die B-Jugend feierte die Meisterschaft in der Baden-Württemberg-Oberliga und scheiterte im Finale um die Deutsche Meisterschaft lediglich an einem Tor an den Füchsen Berlin. Für die Nachwuchsarbeit sind dies alles herausragende Erfolge, die auch in der neuen Saison wieder angestrebt werden sollen. 

In der öffentlichen Darstellung treten nun alle Mannschaften als Rhein-Neckar Löwen an. Dies ist eine konsequente Entscheidung, denn im Innenverhältnis agieren Profis und Unterbau ohnehin schon eng verzahnt. Damit vereinen wir uns noch mehr und bilden aus Vereinsicht auch in der öffentlichen Wahrnehmung über die Region hinaus den Unterbau für unsere Rhein-Neckar Löwen.

Andererseits profitieren wir von Vorteilen wie zum Beispiel vom Besuch der Profis beim Tag der Junglöwen in Kronau oder dem gemeinsamen Fan-Fest in Östringen. Wir schaffen damit die Grundlagen für die Zukunft und freuen uns auf die noch engere Zusammenarbeit mit dem Profibereich.

Ganz herzlich möchten wir uns bei allen Abteilungsleitern, Trainern und Betreuern, den ehrenamtlichen Helfern und natürlich den Eltern der Sportlerinnen und Sportler bedanken. Ohne das vielfältige Engagement und hohen Einsatz wäre dies alles nicht möglich!

Unser besonderer Dank gilt der Dietmar-Hopp-Stiftung, den Sponsoren und Gönner ohne deren finanzielle Unterstützung eine solch ganzheitliche und professionelle Jugendförderung nicht zu realisieren wäre.

Wir freuen uns auf spannende, hochklassige und faire Handballspiele und ein Publikum, das ihre Mannschaften lautstark unterstützt.

Die Präsidenten der Rhein-Neckar Löwen

Karlheinz Just        Sebastian Geider
TSG Kronau            TSV BADEN Östringen

Ausbildung auf Spitzen-Niveau bei den Junglöwen

TSG Kronau und TSV BADEN Östringen bilden den Unterbau beim zweifachen Deutschen Meister

Stammvereine der Rhein-Neckar Löwen GmbH sind die TSG Kronau und der TSV BADEN Östringen. Die Spielgemeinschaft selbst entstand im Jahr 2002 zunächst aus einer Fusion der Herren-Mannschaften. 2005, knapp drei Jahre später, wurden auch alle übrigen Mannschaften integriert. Im Bundesligaunterbau treten seit 2017 alle Mannschaften einheitlich als Rhein-Neckar Löwen an. Mittelpunkt der Junglöwen ist das Nachwuchsleistungszentrum mit eigener Handballhalle in Kronau, wo auch die Profis trainieren.

Die zweite Mannschaft der Löwen spielt in der Dritten Liga. Im Leistungsbereich der Jugendmannschaften ist die A-Jugend in der Bundesliga Süd, die B-Jugend in der Baden-Württemberg-Oberliga und die C-Jugend in der Badenliga Anwärter auf die Spitzenplätze. Die Junglöwen sind somit durchgängig in den höchsten Ligen vertreten und schaffen es regelmäßig in die Endrunden der Deutschen Jugendmeisterschaften. 2017 scheiterte die B-Jugend nur knapp am Titel. 

Sport, Schule und Freizeit sinnvoll verzahnt. Bei den Löwen zählt Leistung, es zählen aber auch Werte. Gesucht und gefunden werden die größten Talente, die in den Leistungshandball begleitet werden. Die Junglöwen machen fit fürs Leben. Sportlich und sozial – es werden Persönlichkeiten entwickelt.

Bundesligamannschaft TSV BADEN Östringen
Deutscher B-Jugendmeister TSG Kronau 1996
Aufstieg in die 2. Bundesliga HSG Kronau/Bad Schönborn 2000
Erster Aufstieg in die 1. Bundesliga 2003
Zweiter Aufstieg in die 1. Bundesliga 2005
Aufstiegsfeier in Hildesheim 2005

Die Vereine bilden beste Basis für die Rhein-Neckar Löwen

Ein Blick in die Vergangenheit

Zwei Deutsche Meisterschaften feierten die Rhein-Neckar Löwen in der jüngsten Vergangenheit, als sie bereits bundesweit und international Bekanntheitsgrad erreicht hatten. Die Geschichte des Handballs in der Region geht aber deutlich weiter zurück und gründet sich in den beiden Stammvereinen TSG Kronau und TSV BADEN Östringen. Beide Vereine bilden seit 15 Jahren als Fusionsverein, aber auch schon vorher die Grundlagen für das, was heute die Löwen ausmacht. Bei der TSG in Kronau und beim TSV in Östringen ist der Handball auch vor Gründung der Spielgemeinschaft ein Hauptbestandteil im Verein gewesen.

Auch Erfolge wurden gefeiert. Bundesweite Aufmerksamkeit erlangte der TSV Östringen erstmals so richtig, als das Team unter dem damaligen Obmann Reinhard Rudolf im Jahre 1995 die Meisterschaft in der damaligen Regionalliga feierte und in die 2. Bundesliga aufstieg. Ein sensationeller Erfolg, zumal sich der TSV in der zweithöchsten deutschen Spielklasse behauptete und über die Jahre hinweg etablierte. Nur knapp wurde dann der Aufstieg ins Bundesliga-Oberhaus verpasst – der Wilhelmshavener HV setzte sich knapp gegen die Badener durch.

In Kronau hatten die Handballer zu diesem Zeitpunkt die B-Jugendmeisterschaft gefeiert. Es war 1996, als der TSG-Nachwuchs in imposanter Manier unter der Regie von Rolf Bechtold gegen Magdeburg die Deutsche Meisterschaft holte und damit bereits die Grundlagen für eine rosige Zukunft legte. Es dauerte zwar noch ein paar Jahre, doch schließlich war es im Jahr 2000 soweit: Auch der Östringer Nachbar stieg auf und präsentierte sich ab der Jahrtausendwende in der 2. Bundesliga.

Unvergessen sind die Derbys zwischen den Kontrahenten Kronau und Östringen – doch so richtig viele Lokalschlager wurden es nicht. Denn einerseits waren die beiden Vereine Konkurrenten, doch andererseits dachten viele Funktionäre auch vernünftig: Es kam zur „Ehe“ der beiden Handballabteilungen. Zunächst agierten ab 2002 die beiden Herrenteams zusammen, ein Jahr später schlossen sich auch die Jugendteams von TSG, TSV und HV Bad Schönborn zusammen. 2005, gerade hatte die erste Mannschaft den Wiederaufstieg in die Bundesliga geschafft, schlossen sich schließlich alle Handballmannschaften zusammen, spielten viele Jahre als SG Kronau/Östringen, ehe nun seit wenigen Wochen alle Teams als Rhein-Neckar Löwen an den Start gehen und das Nachwuchsleistungszentrum der Fusionsvereine Mittelpunkt für sämtliche Ausbildungsaktivitäten ist.