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Nächster U19-Erfolg in Schwetzingen

     Männliche A1-Jugend  

Auch bei der HG Oftersheim/Schwetzingen bewahrten die Rhein-Neckar Löwen ihre „weiße Weste“ in der Jugend-Bundesliga. Das Nachwuchsteam gewann am Ende standesgemäß mit 32:24 (13:12), doch komplett zufrieden waren die Verantwortlichen nicht.

„Wir sind nicht mit letzter Konsequenz und Konzentration in diese Partie und die Abschlüsse gegangen. Damit bin ich überhaupt nicht zufrieden, denn ich erwarte deutlich mehr Seriosität, dass wir solche Aufgaben auch mental gut annehmen“, kommentierte Junglöwen-Coach Daniel Haase den Auftritt seiner Jungs und fasste zusammen: „Der Sieg für uns geht natürlich in Ordnung. Aber wir müssen anerkennen, dass die HG mit ihrem überragenden Torhüter Tim Rabe leidenschaftlich gekämpft hat.“

Junglöwen mühen sich zum Erfolg

Und so verwunderte es auch nicht, dass die Hausherren vor 180 Zuschauern in der Nordstadthalle im ersten Durchgang dem Spielverlauf nach ebenbürtig waren und sogar führten. Vom 5:4 (12.) weg hatte die HG die beste Phase und lag mit 7:5, 8:6, 10:8 und 12:10 (27.) vorne.

Selbstverständlich ließen das die Gästeakteure nicht auf sich sitzen, rauften sich zusammen und drehten das Resultat noch vor dem Seitenwechsel in eine 13:12-Führung. Kurios war: Die 3:0-Serie resultierte aus drei Siebenmetern, die allesamt von Felix Göttler – wie die anderen fünf Strafwürde auch – verwandelt wurden.

Wachgerüttelt durch die Kabinenansprache von Haase legten die Junglöwen nach dem Wiederbeginn direkt nach, doch abschütteln konnten sie den Gegner noch nicht. Die HG blieb dran und hielt die Partie beim 16:16 (38.) offen.

Am Wochenende Fokus auf Drittligapartie

Den erneuten Weckruf für die Gäste untermauerte Trainer Haase beim Stand von 17:18 (43.) mit einer Auszeit. Direkt danach setzten Cedric Mayer, Elias Ciudad-Benitez und Göttler zum erneuten 3:0-Lauf an. Somit führten die Löwen mit 17:21 (45.) und übernahmen in der Folge endlich das Zepter. Mit vier Toren in Serie schraubte der Bundesliganachwuchs das Resultat von 20:23 auf 20:27 (54.) – damit war der Spielausgang vorentschieden.

An diesem Wochenende hat die Löwen-U19 nun frei, so dass der Fokus auf der Heimpartie in der Dritten Liga gelegt werden kann. Einige A-Jugendliche werden beim Auftritt am Samstag (20 Uhr) in der Kronauer Trainingshalle gegen den TSB Heilbronn-Horkheim zum Einsatz kommen. Das nächste Jugend-Bundesligaspiel ist am Samstag, 21. Oktober (17 Uhr, TH Kronau) gegen JANO Filder.  

Rhein-Neckar Löwen: Zapp, Pleimes – Göttler (12/8), Lennart Karrenbauer (1), Mayer (3), Baumgärtner (1), Knaus, Willner (2), Pabst (5), Ciudad-Benitez (3), Usatiuc, Huljak, Laurin Karrenbauer (2), Hartmann (3). Trainer: Haase. Co-Trainer: Knaus.

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Am Ende durfte bei der U19 gejubelt werden - Fotos: Tanja Sommer
Routiniert bei den Siebenmetern: Felix Göttler
Laurin Karrenbauer