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U19 – A-Jugendbundesliga

Hintere Reihe (v.l.):   Thilo Maier (Physiotherapeut), Robin Kull, Philipp Alt, Elias Scholtes, Theo Straub, Florian Schulz (Athletiktrainer)
Mittlere Reihe (v.l.):  Tobias Knaus (Co-Trainer), Leon Keller, Fritz Bitzel, Robert Timmermeister, Valentin Clarius, Hannes Weindl, Magnus Grupe, Daniel Haase (Trainer)
Vordere Reihe (v.l.):  Jan Kraft, David Móré, Fabian Schwarzer, Philipp Wenning, Luca Berghoffer, Niklas Michalski, Lion Zacharias, Jonas Winkler

Team-Infos

Die Ambitionsniveau für die U19 der Rhein-Neckar Löwen ist hoch: In der Jugendbundesliga möglichst weit vorne landen mit dem Traum vom Gewinn der Deutschen Meisterschaft, Spieler ausbilden und beim Übergang in den Seniorenbereich begleiten und schließlich auch die ganz jungen Spieler aus der U17 frühzeitig einbinden. Alljährlich ist deshalb das Aufgabengebiet von Trainer Daniel Haase sehr vielfältig. 

Team-Sponsoren

"Wir haben uns bundesweit unter den Top-Vier etabliert"

A-Jugendcoach Daniel Haase im Interview

Wie laufen die Planungen für die kommende Spielzeit 2021/22 in der A-Jugendbundesliga?

Haase: Die Planungen sind natürlich längst abgeschlossen, zumal wir keine externen Neuzugänge haben und auf die eigene Ausbildung bauen. Wir freuen uns auf den Start. Positiv war, dass wir den Sommer über durchgängig trainieren konnten.

Kontinuität oder Umbruch: Wie setzt sich der Kader zusammen?

Haase: Der Umbruch ist nicht ganz so groß, so dass tatsächlich die Kontinuität im Vordergrund steht. Nicht mehr in unserer U19 sind Jo Knipp, Gianluca Herbel (beide HSG Konstanz), Tim Burkard, Florian König (beide TV Germania Großsachsen), sowie Veit Schlafmann und David Späth (beide Drittligateam). Somit haben wir eine sehr gute Basis mit dem 2003er Jahrgang und können den dazu gekommenen jüngeren Jahrgang gut integrieren.

Wie bewertest Du die Staffeleinteilung? 

Haase: Bedingt durch die bekannte Situation haben wir wieder ein neues Spielkonzept. Der DHB will damit den Anforderungen aller Vereine gerecht werden. Es gab hier schon deutliche Unterschiede bei den Trainingsmöglichkeiten und dem Pensum daraus. Wir haben nach der Einfachrunde auch den weiteren Verlauf nach regionalen Gesichtspunkten. Ich finde das gut so, hoffe gleichzeitig aber auf die Rückkehr in den Meisterrunden-Modus in der übernächsten Saison.

Was ist der Wunsch für die Saison 2021/22 in der A-Jugendbundesliga? 

Haase: Durch das etwas komplexe neue Spielplanungssystem kennen wir die Gegner aus der Einfachrunde, aber wissen noch nicht, auf wen wir danach treffen können. Wie auch immer gilt für uns das Prinzip der stetigen Weiterentwicklung unserer Spieler – völlig unabhängig von allen Planungen auf Verbandsebene. So wollen wir das Gelernte aus den Endrundenspielen der vergangenen Saison umsetzen. Heißt konkret, dass wir noch zielstrebiger arbeiten und die Erfahrungswerte noch mehr auch in den Ergebnissen Ausschlag haben. 

Wie stufst Du als Nachwuchskoordinator das Standing der Junglöwen in Handball-Deutschland generell ein?

Haase: Ich gehe in mein viertes Jahr bei den Junglöwen und sehe eine stetige Entwicklung. Wir haben uns bundesweit unter den Top-Vier etabliert. In der Wahrnehmung haben wir mit Abstellungen in die DHB-Nationalmannschaften und auch Spielern, die in der Dritten Liga oder bei den Profis spielen enorm gut weiterentwickelt. Philipp Ahouansou und David Späth haben Profiverträge im eigenen Verein bekommen. Das sieht sehr gut aus und motiviert den Nachwuchsbereich ungemein. Mich persönlich macht das auch sehr stolz. Ob das dann in den einzelnen Jahrgängen auch mit Deutschen Meistertiteln garniert wird, hängt natürlich auch ein Stückweit an der Konkurrenz. Aber mir ist die Kontinuität sehr wichtig und dass wir dieses hohe Niveau in unserem Ausbildungsbereich haben und auch weiter erfolgreich gestalten.